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26.08.2008 
Zahl der Verträge gestiegen

Größeres Interesse an Riester-Rente

Die staatlich geförderte Riester-Rente ist weiter auf dem Vormarsch. In den Monaten April, Mai und Juni schlossen fast eine halbe Million Bürger einen Vertrag für eine solche private Zusatzrente ab, teilte das Bundessozialministerium gestern in Berlin mit. Die Zahl der Riester-Verträge wuchs damit auf mehr als 11,5 Millionen an.

Die Große Koalition hat im Sommer mehrere Neuregelungen beschlossen, die die Riester-Rente attraktiver machen sollen. Foto: dpa Lupe

Die Große Koalition hat im Sommer mehrere Neuregelungen beschlossen, die die Riester-Rente attraktiver machen sollen. Foto: dpa

Reuters BERLIN. Allerdings kamen im zweiten Quartal weniger neue Riester-Verträge hinzu als im ersten Vierteljahr, als sich 570 000 Bürger für eine derartige Altersvorsorge entschieden.

Insgesamt gibt es nach Angaben des Ministeriums mittlerweile rund 80 Prozent mehr Riester-Verträge als noch vor zwei Jahren. Erst Ende vergangenen Jahres war die Zehn-Millionen-Schwelle überschritten worden.

Die Riester-Rente wird durch Zulagen und Steuerersparnisse gefördert. Maximal bekommen Sparer in diesem Jahr eine Grundzulage von 154 Euro, wenn mindestens vier Prozent ihres Gehalts auf das Vorsorgekonto fließen. Außerdem gibt es für Eltern eine Kinderzulage. Seit Jahresanfang beträgt sie 185 Euro pro Kind, für alle nach 2007 geborenen Kinder 300 Euro.

Die Koalition hat im Sommer zudem mehrere Neuregelungen beschlossen, die die Attraktivität weiter erhöhen sollen. Rückwirkend zum 1. Januar wird der Kauf, Bau oder die Entschuldung einer Immobilie sowie der Erwerb von Anteilen an Wohnungsgenossenschaften gefördert. Berufseinsteiger bekommen bis zum 25. Lebensjahr bei Abschluss eines Vertrags einen einmaligen Zuschuss von 200 Euro vom Staat.

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