Altersvorsorge
Rund elf Millionen sparen nun mit Riester

Drei Millionen neue Riesterverträge wurden im letzten Jahr unterzeichnet. Besonders junge Leute kümmern sich stärker um ihre Vorsorge. Versicherungen dominieren das Geschäft weiterhin, Fonds und Banksparpläne spielen nur eine untergeordnete Rolle.

HB FRANKFURT. Die Deutschen haben sich zu fleißigen Riester-Sparern entwickelt. Im vergangenen Jahr unterschrieben knapp drei Millionen Bürger einen Vertrag für die staatlich geförderte private Altersvorsorge. Insgesamt gibt es nun rund elf Millionen Verträge – jeder Dritte der 33 Millionen Förderberechtigten rentenversicherungspflichtigen Angestellten, Beamten oder Hausfrauen nutzt die staatlichen Zulagen oder Steuervorteile.

Die Versicherer dominieren das Geschäft weiterhin mit 2,1 Millionen neuen Riester-Rentenversicherungen, wie der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft meldet. Mit rund acht Millionen Verträgen im Bestand hält die Branche einen Marktanteil von 78 Prozent. Die Fondsindustrie hat allerdings mit knapp 700 000 neuen geförderten Fondssparplänen gegenüber den Versicherern weiter aufgeholt, wie der Fondsverband BVI mitteilt. Mit 1,92 Millionen Verträgen halten Fondshäuser einen Marktanteil von knapp 18 Prozent, nach 15 Prozent Ende 2006. Die zudem geförderten, aktuell rund 0,5 Millionen Banksparpläne spielen nur eine untergeordnete Rolle.

In den vergangenen beiden Jahren haben laut dem Marktführer bei Fondssparplänen, Union Investment, vor allem junge Leute die Vorteile des Riesterns erkannt. Die Zahl der Verträge von Unter-30-Jährigen erhöhten sich seit 2005 am stärksten. Die Abschlüsse verdreifachten sich auf 329 000, was einem Fünftel der Riester-Verträge bei der Union entspricht. Das Haus hält einen Marktanteil bei Riester-Fondssparplänen von 78 Prozent.

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