Versicherung
Andere Länder - andere Lebensversicherungen

In Deutschland erwerben Fonds nur Kapitallebensversicherungen. Die Versicherung zahlt bei Tod des Versicherten eine Todesfallsumme oder bei Vertragsablauf den Sparanteil inklusive garantierter Mindestverzinsung. Um wie viel die Auszahlung den Garantiebetrag übersteigt, hängt vom Geschehen auf dem Kapitalmarkt während der Laufzeit ab.

rrl DÜSSELDORF. Auf dem britischen Markt kaufen die Fonds das Pendant zur Kapitallebensversicherung – so genannte Traded Endowment Policies (TEPs). Einen staatlich festgelegten Garantiezins gibt es jedoch nicht. Typischerweise liegen die Aktienquoten der TEPs über 60 Prozent. Dagegen nutzen deutsche Versicherer kaum die erlaubten 35 Prozent aus. Mit einem Glättungsverfahren gleichen die britischen Versicherer die gegenüber Renten höheren Renditeschwankungen der Aktien aus. Darüber hinaus werden britische Versicherte mit überdurchschnittlich hohen Schlussboni von bis zu 60 Prozent der Ablaufleistung für das Durchhalten belohnt.

In den USA interessieren sich die Fonds ausschließlich für Risiko-Policen. Dass sie in „Universal Life Insurances“, die deutschen Kapital-Policen entsprechen, einsteigen, ist kein Widerspruch, denn bei diesem Produkt lassen sich Spar- und Risikoanteil trennen. Die Fonds kaufen allein den Risikoanteil oder Policen mit niedrigen Sparanteilen. Teils wird auch der Sparanteil dadurch abgebaut, dass Prämien für die Risikokomponente daraus bezahlt wird.

Auch bei der „Whole Life Insurance“ können Risiko- und Sparkomponente getrennt werden. Im Unterschied zur Universal Life wird keine feste Laufzeit vereinbart. Typischerweise wird aber der Sparanteil ausgezahlt, wenn der Versicherte 100 Jahre alt wird. Darüber hinaus werden mit „Term Life Insurances“ reine Risiko-Policen angeboten, die eine begrenzte Laufzeit haben.

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