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Immer mehr Frührentner wegen Burnout

Arbeitsüberlastung
Immer mehr Frührentner wegen Burnout

Psychische Krankheiten werden immer häufiger zum Grund für vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. Laut Daten der Deutschen Rentenversicherung ist vor allem eine Gruppe von Arbeitnehmern von dem Problem betroffen.
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BerlinPsychische Erkrankungen sind nach Informationen der „Welt am Sonntag“ der häufigste Grund für ein unfreiwilliges vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. 2011 hätten rund 41 Prozent der Arbeitnehmer, die eine Erwerbsminderungsrente beantragten, Depressionen, Angstzustände oder andere psychische Erkrankungen geltend gemacht, meldet die Zeitung. Sie beruft sich auf Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Im Jahr 2000 lag der Anteil demnach bei 24 Prozent, bis 2010 sei er auf 39 Prozent gestiegen.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr 73.200 Menschen wegen psychischer Erkrankungen in Rente gegangen, hieß es. Frauen seien überproportional betroffen. Laut DRV seien 48 Prozent der Frauen, die arbeitsunfähig werden, psychisch krank; unter Männern erreiche der Anteil 32 Prozent. Gewerkschaften und Oppositionspolitiker machen eine zunehmende Belastung am Arbeitsplatz für diese Entwicklung verantwortlich.

 

Kommentare zu "Immer mehr Frührentner wegen Burnout"

Alle Kommentare
  • Meine Rede: Ich bin 1990 in die Arbeitswelt eingetreten und habe den Wandel ins Computerzeitalter voll mitbekommen. Mit allen Konsquenzen: Höherer Leistungsdruck,Personalabbau, längere Arbeitszeiten usw. Der Höhepunkt dieses Neoliberaln Zeitgeistes gipfeltze im Jahre 2005 mit der vollständigen Deregulierung des Arbeitsmarktes, der Einführung von Mini-Jobs und Hartz IV. Die Quittung kommt jetzt und ja - es war vorhersebar. Ich erwartete diese "Schwemme" seit langem. Die Konsequenz wird sein, dass man das Rad (und die Anfänge sieht man schon - es wird an der Arbeitszeitschraube in Ansätzen schon gedreht) angsam wieder zurückdrehen wird. Das dauert halt nchmal 20 Jahre, weil man von Arbeitgeberseite sich die ausgehandelten Knüppel- und Knechtschafts-Rechte nur mit großem Widerstand wieder entreißen lassen wird. Nun....bis dahin bin ich Anfang 60 und stehe vor meiner Rente in dem Wissen, dass mein komplettes Arbeitsleben diesbezüglich miserabel verlaufen ist und wir dann wieder auf dem Stand von 1990 stehen werden. Es hätte so schön sein können.....

  • Burnout ist zu einer Volkskrankheit geworden. Der Stress am Arbeitsplatz nimmt zu, aber auch im sozialen (privaten) Umfeld erhöht sich der Druck zusehends. Es fängt schon für die Kleinen in der Schule an. Wer zum Beispiel in der Unterrichtspause bei den Mitschülern nicht mit dem neuesten Smartphone oder den coolsten Klamotten auftrumpfen kann, der wird schnell von der Gruppe ausgeschlossen, oder schlimmstenfalls gemobbt. Das geht manchmal ganz schnell...

  • Alles Weicheier, DAS ist das Problem.

  • "Das Symbolfoto zeigt eine depressive Frau an ihrem Arbeitsplatz."

    Psychische Erkrankunen werden mit "Burnout" gleichgestzt.

    Was für ein erbärmliches Niveau hat dieser Artikel...

  • Deutschland ist nicht der richtig Platz für ein gemütliches Kaffekränzchen. Ich hab das auch auf die Harte Tour lernen müssen. Mein Plan (scheint zu funktionieren). Geld machen was geht, so schnell so viel wie geht, rücksichtslos jedem das Messer schnell in den Rücken, der mit einem gerade das gleiche versucht (fast alle) und sich dann schnell verpissen, Moral/Anstand etc. an der Garderobe abgeben sobald die Business-Stunden des Tages begonnen haben. Ein Hauen & Stechen, ein Bescheißen und Manipulieren dass es nur so kracht. In der Familie ganz hartes Kontrastprogramm und den - finanziell definitiv gesicherten - Lebensabend ggf. *außerhalb* Deutschlands planen. Ich hab auch mal anständig angefangen - und schnell gelernt. Ich kann auch nur jedem raten nicht als Abhängiger in die freie Wirtschaft zu gehen. Freelancer-Berufe oder Beamter !

  • Nur eine der Kehrseiten der Emanzipation und Zerstörung der Familienstrukturen in Deutschland. Vorteil für den Staat? Früher war die Kndererziehung und die Hausarbeit steuerfrei und erhöhte somit direkt den Lebensstandard der Familien und Bürger. Jetzt kann er auch diesen, früher betriebswirtschaftlich nicht erfassten Teil der Wertschöpfung fast vollständig durch die Steuer- und Sozialabgabenmühle drehen und die Lohnsklaven noch mehr schröpfen. Jede bekommt halt das, was er verdient. Das wäre doch einmal ein Thema für Frau Schwarzer und Frau Murksel. Oder werden Opponenten dann auch vor Herrn Kerner's TV Gerichtshof abgeurteilt? Nur nebenbei gemerkt, ich finde die Emanzipation gut, weil meine Frau jeden Montag schön arbeitet geht. Jemand muss ja das Geld nach Hause bringen. :-)

  • Bis auch Du zusammen klappst. Das ist das Problem. Guten Tag!

  • Klasse Rückmeldung! Vielen Dank.

  • Ja - da gebe ich Ihnen Recht. Das Problem ist, dass die Bezeichnung "Burnout" besser (weniger schlimm) klingt, als das was es eigentlich ist: Eine handfeste Depression!! Die Erkrankung "Burnout" gibt es nämlich in der Medizin gar nicht!! Aber da auch heute noch jeder, der an einer Depression erkrankt mit einem Durchgeknallten gleichgestellt wird, hat sich dieser Modebegriff etabliert um von der wahren Erkrankung abzulenken

  • Sie sind ja ein ganz Schlauer. Definieren Sie doch mal die Begriffe "Burnout" und "Psychische Erkrankung", damit der geneigte Leser auch Erleuchtung findet.

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