Betriebliche Altersvorsorge
Attraktive Hilfe durch den Chef

Sie reduziert das Bruttogehalt und damit die Steuerlast, sie baut ein Polster für den Ruhestand auf: Die betriebliche Altersvorsorge gilt als interessante Möglichkeit, mit Hilfe des Chefs etwas für die eigene Zukunft zu tun. Auch Verbraucherschützer loben das Modell.

Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sind auch von Sozialabgaben befreit. Ursprünglich sollte dies sich ab 2009 ändern. Doch im vergangenen Jahr beugte sich der Gesetzgeber dem Druck von verschiedenen Seiten; nun bleibt der Vorteil auch nach 2008 erhalten. Für gesetzlich krankenversicherte Durchschnittsverdiener bringt sie deswegen etwa die gleiche Rendite wie eine private Riester-Rente, rechnet die Stiftung Warentest vor.

Für privat krankenversicherte Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von mindestens 4 500 Euro sei sie sogar noch günstiger, da später von ihrer Betriebsrente keine Rentenversicherungsbeiträge abgezogen werden. Damit sei die Betriebsrente „allemal besser als eine private Rentenversicherung“, so die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe von Finanztest.

Der geförderte Höchstbeitrag für eine betriebliche Altersvorsorge liegt bei 2 544 Euro im Jahr. Das heißt: Arbeitnehmer dürfen in diesem Jahr 212 Euro pro Monat von ihrem Gehalt steuer- und sozialabgabenfrei für eine Betriebsrente abzweigen. Zahlt ein Durchschnittsverdiener nun monatlich diese 212 Euro seines Bruttoeinkommens in die betriebliche Altersvorsorge ein, verringert sich sein Nettolohn lediglich um die Hälfte. Die anderen 106 Euro spart er bei Steuern und Sozialabgaben ein.

Arbeitnehmer, die 4 000 Euro brutto verdienen, stünden nicht ganz so günstig da, so die Verbraucherschützer. Diese Arbeitnehmer könnten keine Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung mehr einsparen, da ihr Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze dafür liege. Sie sparen aber noch Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung. Arbeitnehmer mit einem Einkommen über 5 300 Euro liegen auch über deren Beitragsbemessungsgrenzen. „Sie erhalten aber aufgrund von Steuerersparnissen bei der Betriebsrente immer noch eine gute Rendite“, so die Experten.

Der ausführliche Bericht findet sich in der Februar-Ausgabe von Finanztest oder im Internet unter » www.test.de.

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