Betriebsrente
Mehr Sicherheit für die Altersvorsorge

Das Geschäft mit Betriebsrenten boomt. Der Nachholbedarf ist groß. Viele Firmen klopfen deswegen bei Vermögensverwaltern und Versicherern an. Derweil wissen viele Arbeitnehmer noch nicht einmal von ihrem Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge.
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FRANKFURT. Große Konzerne setzen bei der Finanzierung ihrer Betriebsrenten auf Sicherheit und betrauen damit zunehmend Vermögensverwalter und Versicherer. Das Geschäft hat Potenzial; schließlich sorgen viele Arbeitnehmer noch nicht über den Betrieb vor. Nach einer Studie der Unternehmensberatung Towers Watson (TP), die dem Handelsblatt vorliegt, schauen Altersvorsorge-Experten in Firmen intensiver auf Risiken in ihren Pensionsplänen. Zwei Trends sind erkennbar: Die Firmen streben eine stetige Verzinsung an und meiden schwankungsanfällige Anlagen wie Aktien. Dies passt ins Konzept von Versicherern, die Schwankungen abpuffern, und von Vermögensverwaltern.

"Das Risikobewusstsein hat sich durch die Krise erhöht", sagt Nigel Cresswell, Leiter Investment Consulting bei TW. Firmen betrachteten die Risiken, die aus ihren Pensionsplänen resultieren, nun stärker sowohl unter Vermögens- als auch unter Verpflichtungsaspekten, sagt er. Früher hätten viele vor allem auf die Risiken der Vermögensseite geschaut, um Verluste zu vermeiden. Jetzt versuchen sie auch die Zahlungsverpflichtungen besser zu steuern. Mit speziellen Risikokennzahlen ermitteln sie, wie sie investieren und welche Risiken sie absichern wollen. Laut TW sorgen sich die Firmen vor allem um Währungs-, Zinsänderungs- und Inflationsrisiken. Schließlich haben die Risiken, die in der Finanzierung der Betriebsrente stecken, erheblichen Einfluss auf Bilanz und Bonität.

Die Studie erfasst knapp die Hälfte aller aus den Bilanzen von Dax-Firmen ausgelagerten Vermögen im Umfang von nahezu 70 Mrd. Euro. Das Pensionsvermögen wie hier in Pensionsfonds oder Treuhandgesellschaften auszulagern sind mögliche Wege zur Finanzierung von Betriebrenten. Die meisten Firmen in Deutschland finanzieren Betriebsrenten noch intern über Pensionsrückstellungen. Zudem gibt es in Deutschland noch versicherungsförmige Lösungen über Direktversicherungen, Pensions- oder Unterstützungskassen.

Ihr in Pensionsfonds oder Treuhandgesellschaften gemanagtes Pensionsvermögen strukturieren die Firmen laut TW zuletzt defensiver. Demnach sank der Aktienanteil deutscher Pensionspläne 2010 im Durchschnitt um über ein Viertel auf 16 Prozent. Im Gegenzug wurde die Bargeldquote verdoppelt auf im Mittel acht Prozent. "Große Firmen haben Liquidität aufgebaut, um wieder zu investieren, wenn sich die Märkte normalisiert haben", sagt Cresswell. Verstärkt haben Firmen laut Towers Watson den Anteil aktiv gemanagter Vermögen, vor allem bei Anleihen. Sie dominieren mit 60 Prozent nach wie vor die Pensionsvermögen. Vor allem für Unternehmensanleihen haben Firmen Mandate vergeben. Auch alternative Anlagen werden gefragter. Darüber "versuchen sie, höhere Renditen zu erzielen, aber auch Risiken zu verringern", sagt Cresswell. Ein guter Fondsmanager, so die Hoffnung, kann Marktturbulenzen ausnutzen und in schwierigen Marktphasen zusätzlichen Schutz bieten.

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Kommentare zu " Betriebsrente: Mehr Sicherheit für die Altersvorsorge"

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  • Sarkozy ist ein Name der von den Roma abstammt. Wenn irgendjemand Krach mit den Roma anfängt und diese sich wehren ist Sarkozy gezwungen zu handeln.

    Die Frage ist: Hat er nicht eine andere Möglichkeit oder ist er diesen offensichtlichen Machenschaften die manipuliert werden können, ausgeliefert?

  • @morchel, es geht nicht um den Hunger weniger, es geht um das angebliche Prinzip das konsequent durchgezogen wird, je weniger Menschen auf der Erde umso größer die Überlebenschancen des Restes.
    das heißt die Dezimierung der bevölkerung ist ein angestrebtes Ziel, an dem gleichfalls die Deutschen aktiv mitgearbetet haben, obwohl sie es verleugnen.

    Am Fallbeispiel: Ausweisung der Roma ist ersichtlich geworden, wir Europa funktioniert.

    ich bin für ein Europa, aber nicht dadurch, dass zahlreiche Menschen aufgrund von Elitedenken geopfert werden. Diese Elite ist von klein auf hochbezahlt gewesen. ich habe gesehen, dass immer Menschen die gewisse Eigenschaften aufzeigten, wirtschaftlich und finanziell gefördert wurden. Diese standen wirtschaftlich immer gut da und haben von allen Seiten Geld erhalten.

  • @mariana mayer alles richtig es gibt nur noch reich super reich,der rest dient zu irgend was zur erhaltung des bestehenden machtgefüges,wie ist egal echt,Schlägertrupps hier private armee ob irak oder afganistan egal,denk bitte daran der tot ist ein meister der aus deutschland kommt ein ganz kleiner hinweis,als am schat el arrab iraner geopfert wurden sie starben durch giftgas die lieferanten ,wer hat geliefert.das leben kennt keine veränderung nur perversion um den hunger weniger zu stillen.

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