„Der Pflege-Bahr“: Das taugt das neue Pflege-Tagesgeld

„Der Pflege-Bahr“
Das taugt das neue Pflege-Tagesgeld

Versicherer starten einen Werbefeldzug für den neuen geförderten „Pflege-Bahr“. Die Kritik der Verbraucherschützer ist vernichtend. Abschließen oder nicht? Ein Vergleich zeigt die besten Policen und deckt Schwächen auf.
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BerlinKaum ist der neue „Pflege-Bahr“ auf dem Markt, schon wird er von den Verbraucherschützern arg zerrissen. „Nichts anderes als eine Promotion für die Versicherungsbranche“, erklärt etwa Edda Castello von der Verbraucherzentrale Hamburg. Wegen Intransparenz und hoher Kosten sollten Versicherte das Geld lieber auf ein Festgeld-Konto legen.

Das Projekt sei ein „kalkulatorischer Blindflug der Versicherungsmathematiker, da die Privatwirtschaft ja keine Erfahrung mit derartigen Produkten habe“, erklärt Axel Kleinlein, ehemaliger Vorsitzender des Bundes der Versicherten. Stiftung Warentest verzichtete in einem Vergleich von Anfang Mai sogar auf das das bekannte Bewertungsurteil zwischen „sehr gut“ und „mangelhaft“.

Auch Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes lässt kein gutes Haar an der den neuen „Pflegetagegeldern“: „Es ist volkswirtschaftlich nicht sinnvoll, in diese Form der Risikoabsicherung zu investieren.“

Was ist nur passiert, das die Kundenvertreter derart erzürnt? Anfang des Jahres führte die Regierung eine neue Förderung für Pflegetagegeld-Policen ein. Solche Policen springen ein, wenn der Versicherte im eigenen Haushalt nicht mehr ohne Hilfe auskommt. Die private Vorsorge ist wichtig, weil die staatlichen Zuschüsse nicht annähernd reichen, um die Kosten einer Pflege abzudecken. Laut Analysehaus Morgen & Morgen können die Deckungslücken von 360 Euro bei ambulanter Pflege in Stufe I bis rund 1700 Euro bei stationärer Pflege in Stufe III betragen.

Der Abschluss einer Police ist Pflicht für Vermögende, die im Alter nicht auf die Grundsicherung angewiesen sind oder ihren Nachkommen ein reiches Erbe hinterlassen möchten. Die ungeförderten Policen, die es bislang gab, galten in der Branche aber eher als Ladenhüter.

Kommentare zu " „Der Pflege-Bahr“: Das taugt das neue Pflege-Tagesgeld"

Alle Kommentare
  • http://slides.dynip.name?hasselbeck

    Wenn ich arbeistfähig bin, dann hat sich das Gericht geirrt und über haltlose Anwürfe meine Existenz zerstört.

    http://tabea-lara.tumblr.com/post/50254618053/ironische-renteneinreichung-mir-war-klar-wie-das
    http://tabea-lara.tumblr.com/post/50256290687/was-heisst-hier-als-zuschuss-und-nicht-als-darlehen

    Abgesehn davon ist es der versuch der DISRKRIMINIERUNG (vermeintlich) Behidnerter! http://nazis.dynip.name

  • PFEGEVERSICHERUNG ist eine Einnhamequelle für Schleuserbanden?

    "was einem für diese Pflegedienste durchschnittlichen Migrantenanteil von ca. 18 % entspricht – einem
    durchaus bemerkenswert hohen Wert."

    http://www.gesundheitsamt.bremen.de/sixcms/media.php/13/2_nb_Migration_%20Migrantinnen%20und%20Migranten%20in%20der%20ambulanten%20Pflege_2004.pdf

  • Thema: SANKTIONSHUNGERN!

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/154446

  • Ich stehe für feministische Rache gar nicht zur Debatte. Weil ich mangels Kidnergeld oder Unterhaltsempfang keine Leistungen die für das Kind gedacht sind ver(b|R)rauchen kann. Durch nicht rechtswirksame Fehlangabe des avters allerdings macht sich die Kindmutter strafbar § 169 StgB (ODER UNTERDRÜCKT) weil so auch dessen Kindergeld nicht beantragt werden kann, ebensowenig übrigens wie ihm zsutehdne Zahlungen des Amtes. SOnst würde ich mich strafbar amchen wegen Sozialbetrug.

    http://tabea-lara.tumblr.com/post/50254618053/ironische-renteneinreichung-mir-war-klar-wie-das

  • Mollath Ausplünderung Schleuser!

    Keinen Cent für Mediziner so lange diese sich nicht an Patientenverfügungen halten. Ich werde so lange jede Krankenkasse kündigen bis mir eine angeboten wird bei der ich von Anfang an Bezahlung bestimmter Leistungen ausschließen kann wie besipieslweise keine Chemotherapie bei Krebs im Endstadium. So lange bleiben die Krankenkassen von meiner Seite her gekündigt.

    Beitragsbemessungsgrenze / Selbständigkeit und § 5 2a (5) SGB II und § 38 SGB XII machen es möglich. Auch wenn man H(artz )IV bezieht.

    ~~~

    Betreuungsverfahren sind nicht öffentlich. Daher können die mangels öffentlicher Korntrolle bei diesen Verafhren machen was sie wollen. Es heißt dann immer Datenschutzgründe wenn die Presse anfragt. Ich hab aktuell eine Frau erlebt der haben Sie im Juni ihre gerichtspost vom April ausgehändigt damit sie sich nicht wehren kann. Verfahrenspfleger (= Anwälte) kassieren ihre 144 Euro für den Monat und sind dann auch schon weg ohne irgendwas zu machen. Die meisten von denen die das berufs (ich wa versucht zu sagen kriminell Banden/mafia-) mäßig bterieben könmnen ncoh nichtmal richtig deustch schreiben. Dabei bleibt die geannte, nennen wir den all Anita Miller im Betruungs- oder Unetrbringungsverfahren selbst stets voll geschäftsfähig und kann eigentlich den kompletten Instanzenweg gehen bis zum BGH/BVerfG und EGMR. Und gegen ihren Willen darf keine Betreuung errcihtet werden.
    http://dejure.org/gesetze/BGB/1896.html Das sind massive Verletzungen der Rechtsweggarantie von Artikel 19<br/>Absatz 4 (Recht auf wirksame Beschwerde) und Artikel 8 der allgemeinen Erklärung der Menschnrechte.
    Zumindest gegen den Abrechnungsbtrug kann man entschieden vorgehen.

  • Die private Versicherungswirtschaft hat keine Erfahrung mit derartigen Produkten - sagt wer? Natürlich können sie keine Erfahrung haben - wie auch ein Berufseinsteiger als Finanzberater mit Ausbildung Mathematikstudium - keine Berufserfahrung hat. Was ich sehr bemerkenswert finde - dass tendenziell sog. Verbraucherschützer und Experten bei näherer Betrachtung ihrer Lebensläufe oft gar nicht über entsprechende Fachausbildungen verfügen und oder i.d.r. mehr oder weniger erfolgreich selbst in der Versicherungsbranche/Finanzdienstleistung tätig waren. Oft erscheinen mir deren Urteile leider wenig konstruktiv für den Verbraucher. Fakt ist doch dass jede Vorsorge besser ist als gar keine - die Verbraucherurteile fallen jedoch derart kritisch und destruktiv aus - ja sogar eher polemisch aus - dass Verbraucher eher gar nicht handeln - ob dass der Gemeinschaft auf Dauer nützt bleibt fraglich.
    Bei der Einführung von der Riesterrente verhielt es sich ähnlich erst schlecht - dann gut - dann sehr gut und jetzt wieder schlecht. Wem hilft dieser Rat auf Dauer?

  • "Für alle anderen ist eine kontinuierliche Geldanlage sinnvoller. Selbst gespartes Geld geht nicht verloren."

    Selbst erspartes Geld ist nicht verloren? Es wird nur im Laufe der Jahre immer weniger. Und im Fall der Fälle (zu geringe Rente z. B.) muss das Ersparte erst einmal aufgebraucht werden, bevor es staatliche Unterstützung gibt. Mein persönliches Fazit: Ich spare nichts!

  • @yahel Sie haben recht, der MDK berechnet beim Einstufungsbesuch die Pflegebedürftigkeit. Ich wollte nur nicht zu weit ausholen. Das Pflegetagebuch ist mittlerweile sinnlos, der Prüfdienst schaut kaum noch rein. Nachprüfungen erlebe ich momentan kaum. Der MDK hat mittlerweile ebenfalls massive Personalprobleme

  • Wie jede neue Versicherung ist auch Pflege-Bahr eine Solidargemeinschaft. Natürlich ist es besser wenn ich im Pflegefall alles aus meiner Rentenversicherung, die übrigens lt. Verbraucherschützern auch sehr sehr schlecht ist, zahlen. Aber wir wissen nie wann ein Pflegefall eintritt und wer wirklich pflegebedürftig ist. Deswegen ist die Verurteilung der Versicherung asozial und genauso idiotisch ist es ja wohl jetzt seine Rente in Tagesgeld anszusparen! Wer schützt uns vor solchen Dilettanten?

  • @ MaselS „Die Pflegestufen werden auf vorgegebene Minutenbasen errechnet.“
    Und bevor errechnet wird, kommt der „medizinische Abwehrdienst der Krankenkassen“, halt, nein, der medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) und nimmt den Pflegeort, die pflegebedürftige Person und die Pflegeperson in Augenschein, um festzustellen, ob überhaupt ein Pflegebedarf vorliegt. Auf Grund dieses „Augenscheins“ und des bis dahin geführten Pflegetagebuches der pflegenden Person, wird ein Gutachten erstellt, indem dann die Pflegestufe festgelegt wird. Danach ist mit Überprüfung der erbrachten Pflegeleistungen durch den MDK zu rechnen.

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