Vor kurzem hat eine Insiderin bei Handelsblatt Online ausgepackt, wie Versicherer ihre Kunden bei Schadenfällen systematisch übervorteilen. Nun zeigen wir Ihnen die dreistesten Fälle - und wie Sie sich wehren können.

Kommentare

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  • Herr Rolliinger der verantwortliche bei der GDV und gleichzeitig Vorstand der R+V versäckelt wiedermal die Kunden. Die R+V ist als Hartliner in der Branche bekannt und selbst ich muss seit 4 JAHREN mittels Prozess gegen die R+V meine Schadenregulierung erkämpfen. Danke liebe R+V: Meine Mitarbeiter sind alle entlassen, meine Firma zerstört und ich Insolvent!! Ihre schönen Argumente können Sie das WC runterspülen. Zeigen Sie doch mal Transaprent auf wie es KMU-Schadenregulierungen aussieht. Da verhält es sich
    jedoch so das dass zerstören von Existenzen und Arbeitsplätzen dem Begriff Schadenregulierungsgewinn nicht standhalten kann. Keinem Betrüger steht aus Vortäuschung fremdes Geld zu welches das Kollektiv trägt. Aber Versicherer die Unternehmen als Versicherungsbetrüger in den Medien öffentlich denuzieren wie Sie Herr Rollinger und dies mittels verschwägerte Journalistin ihres GSR Gogg ist schwer kriminell!! Was denken Sie, sehr geehrter Herr Rollinger, Vorstand der R+V, nach Verlust meines Geschäfts, nach Verlust aller sozialen Kontakte durch Rufmord als Betrüger und mit Eintritt der Insolvenz nach 2 jährigem Kampf und Verlust aller Ersparnisse... was denken Sie, Herr Rollinger wie tief man noch fallen kann? Eines versichere ich Ihnen: NIEMALS SO TIEF WIE SIE! cu KOH

  • Ich bin auch seit 15 Jahren im Geschäft, davon fast 8 als Makler. Es ist auffällig, das einige Gesellschaften, die übrigens wachsende Gewinne haben (bei gleichen Vertragszahlen), immer häufiger Schäden gerade im Bereich der Unfallversicherung um Monate oder Jahre verzögern oder ganz verweigern.
    Ich habe bei meinen Kunden in den vergangenen Jahren größere Schadenfälle im Bereich Unfall gehabt. Davon wurden von einigen Gesellschaften überhaupt keine Schwierigkeiten gemacht, darunter die Interrisk, die Inter z.B. - bei einer Gesellschaft (Maklerassekuranz) gab es bei 3 von 4 Fällen Probleme: angefangen mit sehr spät in Auftrag gegebener Begutachtung über ungerechtfertigte Kürzungen in Auszahlungen mit der Begründung man wolle später nochmal begutachten (5 Stellige Summe) bis zur vollständigen Ablehnung in meiner eigenen Familie. D.h. zwei von vier Fällen liegen kurz vor Gericht oder sind in Klage und das nach mehr als zwei Jahren nach dem versicherten Ereignis. Das kann nicht der Stein des Weisen sein. Zumal die Gewinne dieser Gesellschaft marküberdurchschnittlich steigen. Liegt das vielleicht an einer vor einigen Jahren eingeführten Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter?

  • Da ich gerade das FFF für das Unfallprodukt gelesen habe, noch der Kommentar um welche Unfallversicherung es sich handelt VHV.

    Es ist aber wohlgemerkt bei diesem Versicherer die einzige Sparte, mit der es im Schadenfall häufig Probleme gibt.

  • Fälle wie diesen hat esschon immer gegeben. Allerdings nehmen sie zu, seitdem nur noch der Preis entscheidet und Beratung für verzichtbar gehalten wird.
    Wer bei einem Makler oder eingesessenen Vertreter seine Risiken versichert und über Ihn auch die Schäden abwickelt dürfte eher selten Probleme bekommen.

    Das ist wieder mal so ein Fall, wo die preisgesteuerten Empfehlungen so manchen Ratgebers in Zeitschriften nach hinten los gehen.
    Billig ist eben nicht günstig und die Aufregung heuchlerisch. Wen der Preis alles entscheidend wird, dann erlangen solche Praktiken eben Wettbewerbsvorteile und mit ihnen die dazugehörigen Unternehmen.
    Die billigste Direktversicherung ersetzt eben doch nicht die teurere Beratung, vor allem wenn man eh keine Ahnung hat.
    Ebenso wenig ist es zu empfehlen Haustürberatern oder Empfehlungsberatern (so sie keine langjährige Agentur vertreten) oder Beratern von reinen Vertriebsorganisationen zu folgen, wenn man solche Überraschungen vermeiden will.

    H.

  • Wir zahlen 100 % Beitrag und im Fall eines Falles ist davon auszu-
    gehen, dass die Versicherung immer neue Gutachten fordert und
    den Gutachter auch selbst aussucht, warum wohl...
    Es ist anscheinend eine lukrative Taktik hinhalten und zum Schluß
    einen 50 zu 50 Vergleich anbieten.
    Thema Ombudsmann in der PKV ist nichts anderes als ein "gekaufter"
    Schlichter. Ich weiß wovon ich spreche. Und bis diese Leute erst
    mal aggieren, das kann dauern und dauern ohne ständiges Nachhaken
    über fast 2 Jahre hinweg, hätte der bis heute nicht geantwortet.
    Bei meiner Klage gegen meine PKV aufgrund eines unverschuldeten
    Arbeitsunfalls, hat diese mir die Leistungen einfach gekürzt und ich
    musste einen Anwalt nehmen tja Recht bekommt nur der, der es sich
    nimmt. Versicherungen nein danke. In meinem Fall zahle ich seit
    1979 Monat für Monat die Beiträge, dann schicken die mir Sach-
    bearbeiter hinterher um mich na was wohl, auszuspitzeln...
    und kann dann noch zu deren Gutachter, der gute Arzt hat sich
    gerade mal 10 Minuten mit mir unterhalten und dann von seiner
    Hilfskraft in nochmal 20 Minuten die Tests durchzuführen
    Dass sich sowas Arzt nennen darf ist eine Beleidigung des
    Hipokrates, pfui. Auch in den Rehakliniken herrscht Kaos, das
    Medikamentenverteilungsgesetzt, schlucken für die Gesundheit
    einen Gruß an die Pharmaindustrie, da werden Patienten zu
    Versuchskanienchen deklariert. Ich kann euch sagen ein Moloch
    der Korruption. Und das schönste daran ist, dass die Herren dann
    noch mit den Kundengeldern in den Puff gehen, nochmal Pfui
    Die PKV wechseln kann ich nicht, weil dann alle meine Altes-
    rückstellungen futsch sind, dafür bekommen dann die Politiker
    schöne Gruppentarife.
    Dieses Land und deren Führungsvasallen sind in einem Sumpf
    angekommen, dass es keine Freude mehr macht sich mit
    Herz, Geist und Seele dafür einzusetzen.
    Pfui, die sollten sich schämen. Was machen sie, das Gegen-
    teil und grinsen uns mit ihren gefakten Hackfressen an ohne
    jegliches Bewusstsein der Ehre, nochmal pfui

  • Na hier ist ja schon ganz schön die Luft raus. Ist das Problem mit den Versicherern nun nur halb so schlimm oder doch eher unlösbar? Falls alle schon dabei sind, den Politikern die Hölle heiß zu machen, will ich das mal gelten lassen. Anderen Falls sollten wir uns wieder finden - bei subvenio vielleicht. Ich melde mich jedenfalls dort an. Allen sachdienlichen Kommentatoren hier nochmal Dank für ihre Beiträge.

  • Nach zwei klagen gegen zwei Nürnberger Versicherungen bis zum OLG, die auch die Masche der (mutmaßlich) gekauften medizinischen Gutachter anwendeten, sind meine Lehren:
    1.)Keine kapitalen Risikoversicherungen (Unfall, Berufunfähigkeit) bei der gleichen Lebensversicherung und ohne eine Rechtsschutzversicherung abschließen.
    2.) Keinem medzinischen Gutachter trauen!
    3.) Forderung der Einführung eines unabhänigen Gutachterwesens. Z.B. in dem der Gutachter nicht mehr erfährt, wer der Auftraggeber des Gutachtens ist.
    4.) Forderung einer Qualitätssicherung im Gutachterwesen, insbesondere im medizinischen.
    5.) Forderung, unbrauchbare Gutachten nicht mehr bezahlen zu müssen.
    6.) Forderung, dass in Gutachten nicht nur die Quellen der Fachliteratur angegeben werden müssen, sondern Zitate, damit die Aussagen einfacher nachprüfbar sind.
    7.) Forderung der Erhöhung der Entschädigungsleistungen bei unberechtigten Leistungsverweigerungen durch Versicherungen, da das Verhalten der Versicherung zu vermeidbarem Leiden geführt hat.

  • @ Facharztanwaerter
    Sehen Sie Möglichkeiten, sich im Rahmen der von subvenio beschrieben Möglichkeiten zur Wahrung Ihrer Anonymität an einer weiterführenden Initiative zu beteiligen?

    @ subvenio
    Ein Meinungsaustausch sollte auch in anderer Form aufrechterhalten werden können. Allerdings ist es auch hier schon verdächtig ruhig geworden. Ich hoffe, die Kommentatoren müssen nur Kraft sammeln.

  • Natürlich sind Versicherer wegen des starken Konkurrenzdrucks oftmals veranlasst, bei einem nicht geringen Anteil der Schadenfälle "Geld zu sparen".

    Man kann auch nicht sicher sein, dass der Preis eine Police, bei der der Versicherer alle Ansprüche bereitwillig erfüllt, noch am Markt noch platziert werden kann.

    Viele Versicherungsnehmer sitzen dann das Problem relativ lange aus, oftmals ein halbes bis 1 Jahr. Oft wollen sie verständlicher Weise selbst bezahlte Gutachten oder Atteste möglichst vermeiden. Oft sind sie auch nicht rechtsschutzversichert und fürchten die Kosten von Anwälten und Gutachtern sowie die Gerichtskosten. Das ist natürlich irgendwie verständlich.

    Probleme kann es auch geben, wenn der Versicherte beim gleichen Konzern eine Rechtsschutversicherung hat, die sich schützend vor den Unfall- oder BU- Versicherer des eigenen Konzerns stellt und zunächst den Rechtsschutzfall ablehnt.

    Oft gehen Verunfallte oder berufsunfähig gewordene dann zu einem sog. Normalanwalt oder Allgemeinanwalt, der noch nie eine Rechtsschutversicherung (und im Anschluss eine Unfall-oder BU- Versicherung)verklagt hat. Einen Fachanwalt für Versicherungsrecht zu beauftragen, erscheint manchen Geschädigten als zu luxuriös. Einen Rechtsschutzversicherer haben angeblich nur rund 10 % aller Anwölte jemals verklagt. Oft muss dann bei mangelnder Erfahrung "Lehrgeld" bezahlt werden.

  • @merxdunix
    @smawa


    Sie haben da ohne Zweifel Recht.

    Sie dürfen mich aber bitte nicht in denselben Topf werfen wie den subvenio-Verein. Ich, als Facharzt einer Klinik wäre schon am nächsten Morgen meinen Job los und würde kaum wieder eine Anstellung in einer Klinik finden, da ich ein Nestbeschmutzer wäre und von uns Medizinern heißt es zu Recht: "Eine Krähe hackt der anderen nicht die Augen aus!".( besonders, wenn es um namhafte Vorgutachter geht!!!)

    Sollten Sie das aber trotzdem öffentlich versuchen oder namentlich in einem Verein wie subvenio mitarbeiten wollen, dann werden Sie Ihre Existenz verlieren.

    Glauben Sie mir, kein anderer Berufsbereich ist nach wie vor so streng hierarchisch ausgelegt wie unserer!.Deswegen haben die Versicherer auch so leichtes Spiel.

    Wenn ich Bauingenieur wäre und ich mich gegen Bausachverständige stellen würde-auch öffentlich-wäre ich ohne weiteres in der Lage, irgendwo wieder eine Anstellung zu finden. Das sind wirklich 2 Welten.

    Zu dem Kommentar von Herrn smawa muß ich sagen:"Dieser Artikel ist nicht reißerisch und die Ausführungen der Fachanwältin Frau Hüller zeigen klar die Fronten auf und wie die wirklichen Machtverhältnisse verteilt sind. Sie sind wahrscheinlich auch einer dieser Versicherungsmakler, vielleicht etwas ehrlicher motiviert, wie es zumindest hier zum Ausdruck kommt; aber von den wirklichen Verhältnissen hinter den Kulissen haben Sie kaum eine Vorstellung.
    Wie sagte mir ein Rechstanswalt und Rentenberater, der auch Selbsthilfegruppen vertritt wörtlich:" Merken Sie sich Herr Dr.....es geht um 3 Dinge:Kohle, Kohle, Kohle und um nichts anderes-selbst wenn Sie das annehmen wollen!".
    Dann fügte er hinzu:"Wir müssen mit denselben Methoden und Lumpen arbeiten wie die (Versicherer ) sonst haben Sie keine Chance und werden nie etwas erreichen!".

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