Versicherung
Die Rürup-Rente

Für wen lohnt sich Rürup?

Für gutverdienende Angestellte als Ergänzung zur staatlichen Rente oder für Freiberufler und Selbstständige, die in keine Gemeinschaftskasse einzahlen und so ihre kompletten Beiträge absetzen können, vorzugsweise rentennahe Jahrgänge. Das kann bei einem Gutverdiener bis zu 5 000 Euro Steuerersparnis pro Jahr ausmachen.

Den Bonus gewährt der Staat nur gegen klare Auflagen: Es gibt keine Einmalauszahlung, die monatliche Rente darf erst nach dem 60. Geburtstag fließen, die Ansprüche sind grundsätzlich nicht vererbbar, dürfen nicht übertragen, beliehen oder kapitalisiert werden. Immerhin: Sie sind Hartz IV-sicher und insolvenzgeschützt.

Wer einen Vertrag abschließt, vertraut dem Unternehmen für Jahrzehnte sein Geld an. "Und sollte sich deshalb nicht auf Erfolgsrechnungen einzelner Jahre verlassen", rät Jochen Specht, Bereichsleiter Lebensversicherungen bei der Ratingagentur Assekurata. "Wer schon seit Jahren solide wirtschaftet, für den lassen sich seriöse Prognosen für die nächsten Jahre aufstellen, wenn man sich Anlagestrategie und verfügbares Kapital anschaut", sagt Specht. "Doch selbst dann sind Prognosen auf 30 Jahre völlig unrealistisch." Empfehlenswerte Anbieter finden Sie in der entsprechenden Tabelle hier im Special.

Vorsicht ist auch an anderer Stelle geboten: Bei der Kombination einer Rürup- mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Vorteil: Die BU-Beiträge lassen sich so steuerlich im Rürup-Paket absetzen. Nachteil: Muss der Versicherungskunde die BU-Rente in Anspruch nehmen, muss er sie dann auch wie eine Rürup-Rente versteuern. Also gilt: Will er 1000 Euro ausgezahlt bekommen, muss er 1000 Euro plus Steuern versichern. Das wird teurer als bei einer klassischen BU-Police.

» Weiter: Wann rechnet sich die Privatrente? Wer bietet die meiste Rendite zu welchem Preis? Kann ich die Auszahlung auf das 67. Lebensjahr verschieben, um sie an die Auszahlung der staatlichen Rente anzupassen?

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