Der Branchenstar Debeka orientiert sich am Primus Allianz und liegt nur noch im Schnitt. Doch nach wie vor gibt es starke Unterschiede. Wer die rote Laterne hält und bloß drei Prozent schafft.
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Kommentare

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  • Sich durch 36 Bilder klicken, um die ersehnte Information zu erhalten. Das nervt und ist Zeitverschwendung. Das könnte man auf einer einzigen Tabelle darstellen ohne das unnötige Brimborium.

  • Intransparenz ist das GESCHÄFTSMODELL der LV-Branche. Aus der Wertmitteilung für meine Police konnte ich nicht mal herauslesen, ob ich bei Rückkauf mehr heraus bekomme, wie ich bislang einbezahlt hatte. Seit letztem Jahr ist damit Schluss. KLV-Check liefert mir das jetzt alles für kleines Geld - Wertsteigerungen, Renditeverlauf und Prognosen 8-)

  • Die Intransparenz besteht darin, dass nicht klar gesagt wird, welcher Anteil meines Beitrages die Abschlusskosten, der Sparbetrag, der Verwaltungskostenanteil und der Risikoschutz ausmacht. Dann kann ich auch z.B. die Abschlusskosten einer Versicherung mit dem Ausgabeaufschlag eines Fonds vergleichen, und dann auch noch besser entscheiden, ob mir der Risikoschutz und die Garantie zum angebotenen Preis wert ist. Aber alleine Dreiteilung des Beitrages in diese Komponenten erklärt auch keiner. Auch wenn ich dem Produkt Lebensversicherung als ein Baustein der Altersversorge einiges Positives abgewinnen kann, so muss man auch ganz klar feststellen, dass die Versicherer durch ihre Vertuschungspolitik und ihren derzeit schlechten Ruf selber verantwortlich sind. Dazu kommt auch im nicht unerheblichen Masse das Missmanagement. Denn die Anbieter, die ihre Überschussbeteiligungen heute auf unter 3,5% absenken, haben es schlicht und einfach in der Vergangenheit versäumt ihre langen Verpflichtungen mit entsprechenden Kapitalanlagen mit hohen Zinsen (langlaufende Bundesanleihen mit deutlich über 5% noch vor 6-7 Jahren) abzusichern. daher müssen diejenigen die heute abschließen die Altverträge subventionieren.

  • Aus Verbrauchersicht sollte man nur Werbung für Renditen machen dürfen, wenn diese garantiert sind (und natürlich nach Abzug der Kosten wie Kontoführungsgebühren, Provisionen, Verwaltungsaufwand erreicht werden). Irgendeine utopische Garantieverzinsung von Versicherungen ausweisen, die mit der Realität nichts zu tun haben ist eine Täuschung des Verbrauchers: Hier sollte der Gesetzgeber Vorschriften machen (aber wahrscheinlich werden die zuständigen Politiker für die Unterlassung gut von der Finanzlobby bezaht)

  • Ach so, Ihnen wird sogar zum Teil nachgekommen. So weist eine Versicherung eine Garantiesumme aus. Dies sind die Einzahlungen verzinst mit dem Garantiezins und abzüglich den anfallenden Kosten. Wo sehen Sie also genau eine Intransparenz?

  • Lieber Verbraucherschützer, wie wollen Sie dies machen? Wenn dann für alle Finanzprodukte. Aber woher soll z.B. ein Zertifikateanbieter wissen, was Sie an Ordergebühren, Depotführungsgebühren,... zahlen? Insbesondere dürfte dann niemand mehr für irgendetwas werben. Schließlich hängt dann der von Ihnen favorierte ausgewiesene Zinssatz von der Laufzeit ab. Und Fonds, Sparbücher, Tagesgeldanbieter,... dürften überhaupt keine Werbung mehr über die Rendite der letzten Jahre machen (schließlich ist diese nicht garantiert). Also würde überhaupt nichts mehr im Prospekt oder im Online-Vergleich stehen dürfen. Sieht so Transparenz aus? Wer wissen will, wie hoch die Verwaltungsgebühren und Vertriebsprovisionen sind, der sollte einfach nur in das Angebot schauen. Steht da dick und fett drin.

  • Wenn Sie schon für ein erhöhte Transparenz stehen, dann könnten Sie doch sicher auch zustimmen, dass die Verwaltungsgebühren, Provisionen und sonstigen Kosten bei allen Vorschlägen (Modellvarianten) in Euro und Cent (und nicht in unverständlichen Prozentsätzen)ausgewiesen werden. Dann könnten die Verbraucher entscheiden, ob ihnen die angebotene Versicherung die mehrere Tausend Euro teuren Kosten auch Wert ist.

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