Einbruch: Sicherheitstechnik und Versicherung schützen Eigentum

Einbruch
Sicherheitstechnik und Versicherung schützen Eigentum

Der Schreck ist groß: Man kommt nach Hause, die Fensterscheibe ist zertrümmert, und drinnen herrscht Chaos: Einbrecher waren da. Mit einer neuen Initiative wollen Polizei, Versicherer, Handwerk und Industrie zur Vorbeugung beitragen.

HB BERLIN. Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Wie wichtig das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit ist, zeigt sich meist erst, wenn es verloren gegangen ist. Schutz gegen das unerwünschte Eindringen in die eigenen vier Wände bieten hochwertige Türschlösser, gesicherte Fenster und Alarmanlagen. Kommt es dennoch zu einem Einbruch, gibt es Ersatz für gestohlene oder beschädigte materielle Werte, wenn sie richtig versichert sind.

Hausratversicherung

Schäden durch Einbruchdiebstahl in Privatwohnungen oder -häusern werden von der Hausratversicherung abgedeckt. Als Hausrat zählen nicht nur Möbelstücke, sondern alle Gegenstände, die in einem Haushalt zur Einrichtung, zum Gebrauch oder zum Verbrauch bestimmt sind, also Kleidung, Geschirr, Bücher usw. Experten empfehlen, die Versicherungssumme dem ungefähren Wert des Hausrates anzupassen. Im Allgemeinen kann eine Unterversicherung vermieden werden, wenn 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche als Versicherungssumme eingesetzt werden.

Tipps gegen Einbrecher

Mit den richtigen Maßnahmen kann man Einbrechern das Leben so schwer wie möglich machen. Zum Schutz des Eigentums sind schon einfache Verhaltensweisen wirksam und gewährleisten den Versicherungsschutz:

- Fenster schließen: Sind die Fenster der Wohnung oder des Hauses gekippt, kann dies versicherungstechnisch als offenes Fenster gelten.

- Wohnungstür abschließen: Wer seine Wohnung verlässt, sollte die Wohnungstür nicht nur ins Schloss fallen lassen, sondern zusätzlich absperren.

- Einbruch anzeigen: Wer aus dem Urlaub zurückkehrt und einen Einbruch vorfindet, muss dies unverzüglich der Polizei melden.

Guter Rat ist wichtig

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz erfordert Fachwissen und Erfahrung. Experten raten, den Einbau von Sicherheitstechnik durch Fachkräfte vornehmen zu lassen; eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos.

Polizeiliche Kriminalprävention, Versicherungswirtschaft und Verbände aus Handwerk und Sicherheitstechnik haben die "Initiative für aktiven Einbruchschutz - Nicht bei mir!" ins Leben gerufen. Die Initiatoren informieren auf der Internetseite   www.nicht-bei-mir.de herstellerneutral über Gefahren und sinnvolle Lösungen. Eine Datenbank liefert den Kontakt zu Fachpartnern im regionalen Umfeld, die über eine Postleitzahlensuche gefunden werden können.

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