Einbruch und Diebstahl

Was zahlt die Versicherung?

Der Winter steht vor der Tür - und damit vermehrt auch Einbrecher auf Beutezug. Für viele Hausratversicherte gibt es ein böses Erwachen, wenn sie Schadenersatz von der Versicherung fordern.
Der Geschädigte muss sauber nachweisen können, welche Gegenstände ihm geklaut wurden und mit Hilfe von Quittungen oder Rechnungen belegen, was er einst dafür bezahlte. Quelle: dpa
Einbruch

Der Geschädigte muss sauber nachweisen können, welche Gegenstände ihm geklaut wurden und mit Hilfe von Quittungen oder Rechnungen belegen, was er einst dafür bezahlte.

(Foto: dpa)

So massiv kann man seine Wohnung oder Haus kaum absichern, dass sie nicht doch noch Ziel eines Einbrechers werden könnte. Gerade an den dunklen Wintertagen sind die Diebe wieder häufiger unterwegs. Zumal die Zahl der Einbrüche in den vergangenen fünf Jahren ohnehin schon um rund ein Drittel gestiegen ist. Alleine die Hausratversicherungen wickelten 2014 rund 150.000 Schadensfälle ab, im Schnitt zahlten sie gerade mal 3300 Euro pro Einbruch.

Es ist nämlich nicht unbedingt davon auszugehen, dass der materielle Wert der Diebesbeute überhaupt oder vollständig ersetzt wird. Zum einen, weil es häufig an Wertbelegen für die entwendeten Dinge fehlt, zum anderen, weil Haushalte über die Jahre oft viel werthaltiger geworden sind, als sie einst versichert wurden.

Darauf kommt es an:
Welche Versicherung zahlt?

Zuständig für Einbrüche und daraus resultierenden Vandalismus ist die Hausratversicherung.

Vorausgesetzt, der Dieb hat sich durch gewaltsames Eindringen Zutritt zur Wohnung verschafft, sie mit einem unerlaubt nachgemachten Schlüssel betreten oder zuvor den Originalschlüssel geklaut. Vandalismus nach einem Einbruch liegt vor, wenn versicherte Gegenstände im Zuge des Einbruchs vorsätzlich zerstört oder beschädigt werden.

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Deutsche sind zufrieden mit ihrem Leben

Das Marktforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag des Versicherers Cosmos Direkt untersucht, wie zufrieden die Deutschen sind, welche Sorgen sie haben und wovor sie sich fürchten. Dazu wurden insgesamt 2001 Bürger befragt. Die Befragung ergab, dass die Mehrheit der Deutschen zufrieden mit ihrem Leben ist (91 Prozent). Nur acht Prozent gaben an, weniger bis unzufrieden mit ihrem Leben zu sein. Interessant ist, dass Bürger im westlichen Teil Deutschlands zufriedener sind (33 Prozent) als Deutsche aus der ehemaligen DDR (23 Prozent).

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Jüngere und mittelalte haben größere Sorgen

Die Befragung ergab außerdem, dass vor allem bei den 18- bis 29-Jährigen, sowie bei den 45- bis 59-Jährigen die Wahrscheinlichkeit sehr viel höher ist, weniger bis komplett unzufrieden mit ihrem Leben zu sein (neun beziehungsweise zehn Prozent). In der Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen hingegen gaben nur vier Prozent der Befragten an, unzufrieden mit ihrem bisherigen Lebensverlauf zu sein.

Ähnlich Ergebnisse erhält man, wenn nach Einkommenshöhen kategorisiert. So haben nur 15 Prozent der Befragten mit einem Einkommen von unter 1000 Euro angegeben, mit ihrem Leben sehr zufrieden zu sein. Bürger mit einem Einkommen von 3000 Euro oder mehr kommen in dieser Kategorie auf 43 Prozent.

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Zukunftseinschätzung

74 Prozent der Deutschen blicken laut der Forsa-Umfrage optimistisch in die Zukunft. Nur 24 Prozent haben größere Sorgen bezüglich ihrer Zukunft. In der Regel sind unter 45-Jährige und höher Gebildete optimistischer. Dasselbe gilt für das Einkommen. Bürger mit Einkommen von mehr als 3000 Euro blicken zuversichtlicher in die Zukunft als Befragte mit geringen Haushaltseinkommen.

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Risikoaffinität

Dass die Deutschen risikoscheu sind, ist nichts neues. Das bestätigt auch die Umfrage der Forsa. Rund 71 Prozent der Befragten gab an, eher „auf Nummer sicher“ zu gehen. Nur 28 Prozent der Deutschen ist Risikoaffin. Vor allem jüngere Menschen sind bereit größere Risiken einzugehen (47 Prozent). Außerdem ist man im Westen weniger risikoscheu als im Osten (29 versus 21 Prozent).

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Hohe Bildung und Familie bringt Sicherheit

Das Gefühl finanzieller Sicherheit wird vor allem dann verstärkt, wenn man über eine hohe Berufsausbildung verfügt. Das sehen rund 76 Prozent der Deutsche so. Ebenfalls wichtig ist der familiäre Rückhalt (66 Prozent). Auf Platz drei folgt mit 63 Prozent der sichere Arbeitsplatz. Weniger wichtig für das Gefühl finanziell sicher ausgestattet zu sein sind der Umfrage zufolge Geldanlagen und Wohneigentum.

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Arbeitsplatz

Generell sind die Deutschen mit ihrer derzeitigen Tätigkeit zufrieden. Das gaben 87 Prozent der Befragten an. Nur 13 Prozent sind mit ihrer Arbeitsstelle unzufrieden. Hier machen vor allem die Befragten mit niedrigen Haushaltseinkommen den überwiegenden Teil aus. Die Daten ergaben außerdem, dass die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz im Westen (38 Prozent) höher ist als im Osten (32 Prozent). Fragt man danach, welche Kriterien den Deutschen bei der Wahl des Arbeitsplatzes am wichtigsten sind, kommt folgendes Ergebnis heraus: 63 Prozent bevorzugen einen sicheren Arbeitsplatz, 57 Prozent ist die Ausgewogenheit von Privat- und Arbeitsleben wichtig und 56 Prozent achten auf unbefristete Arbeitsverträge.

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Krankheit

Eine Krankheit oder plötzliche Invalidität kann ein Leben komplett umkrempeln. Die Sorge durch Krankheiten keinen Beruf mehr ausüben zu können treibt etwa 46 Prozent um. Weniger Angst haben die Deutschen vor technischen Neuerungen. Nur 13 Prozent der Befragten gaben an, Angst zu haben, im Beruf aufgrund von technischen Änderungen nicht mehr mithalten zu können. Noch geringer ist die Angst durch jüngere Arbeitskollegen in ihrer Funktion abgelöst zu werden (sieben Prozent).

Was zahlt die Versicherung?

Achtung, sie übernimmt die Wiederbeschaffungskosten für gestohlene Gegenstände, aber nicht automatisch den ehemaligen Kaufpreis oder bei technischen Geräten den Preis, den das Einbruchsopfer heute für den Neukauf bezahlen müsste.
Wertsachen sind meist bis zu 20 oder 30 Prozent der Versicherungssumme abgedeckt, bei einigen Tarifen – entsprechend teurer - auch bis zur vollen Versicherung.

Nicht selten erbeuten die Einbrecher auch noch Kreditkarten. Deren Missbrauch ist nicht automatisch versichert, der Blick in die Versicherungsbedingungen empfiehlt sich. Doch auch Assekuranzen, die dafür haften, beschränken ihr Risiko auf einen niedrigen Prozentsatz der abgehobenen Summe.

Wie lassen sich Wertsachen besser absichern?
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