Finanzkrisen-Umfrage
Deutsche wollen nichts mehr anlegen

Die Finanzkrise hat die Deutschen zutiefst verunsichert. Die Folge ist: Immer weniger Bundesbürger wollen einer Umfrage zufolge etwas mit dem Thema Geldanlage zu tun haben.

HB BERLIN. Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise wollen laut einer Umfrage derzeit weniger Deutsche Geld anlegen. Nur noch 44,5 Prozent der Haushalte sparten aktuell überhaupt, wie aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Befragung im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen im Oktober hervorgeht. Dies sei der niedrigste Stand seit 1997. Vor einem Jahr hatte der Wert noch bei 50,4 Prozent gelegen.

Einen drastischen Einbruch verzeichnete das Sparmotiv "Kapitalbildung", das nur noch 26 Prozent als Grund nannten, nachdem es Ende 2007 knapp 50 Prozent gewesen waren. Zweck Nummer eins bleibt die Altersvorsorge vor größeren Anschaffungen und dem Wohneigentum. Befragt wurden laut Verband gut 2000 Bundesbürger über 14 Jahre.

Während die Erhebung das aktuelle und künftige Sparverhalten abfragt, ist die Sparquote dem Bausparkassen-Verband zufolge Ausdruck der zurückliegenden Spargewohnheiten. Die vom Statistischen Bundesamt ermittelte Sparquote war im ersten Halbjahr auf den Höchststand von 11,3 Prozent gestiegen.

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