Gerichtsentscheidungen
Urteile für die Kunden

Deutschlands Gerichte weisen die Versicherungsunternehmen immer häufiger in ihre Schranken. Die wichtigsten Urteile für Verbraucher.

Berufsunfähigkeits- und private Krankenversicherung

Sachverständige

Steht im Vertrag, dass im Krankheitsfall sowohl Kunde als auch Versicherung der Anrufung eines Ärzteausschusses zustimmen, kann die Versicherung später ihre Leistung nicht verweigern, ohne die Meinung des Ärzteausschusses einzuholen (BGH, IV ZR 230/05).

Krebserkrankung

Gilt die Krankheit als besiegt, muss sie nicht im Vorfeld eines Vertragsabschlusses angegeben werden (OLG Frankfurt, 10 U 333/02).

Heuschnupfen

Wer beim Abschluss der Police erklärt, an Heuschnupfen zu leiden, hat damit hinreichend auf mögliche Atemwegsbeschwerden hingewiesen. Die Versicherung kann spätere Kostenübernahmen in diesem Kontext nicht verweigern (OLG Frankfurt, 7 U 220/04).

Alkoholismus

Ein Versicherer darf auch zeitlich unbegrenzt Fragen nach der Gesundheit stellen. Je länger aber eine verschwiegene Krankheit zurückliegt, umso wichtiger muss sie sein, damit ein Versicherer bei einer späteren Erkrankung nicht zahlen muss. Fragt er nicht ausdrücklich nach Alkoholmissbrauch in der Vergangenheit, muss der Kunde das nicht ohne Weiteres als Krankheit, Beschwerde oder Störung angeben (OLG Saarbrücken, 5 U 697/05 - 103).

Bandscheibenoperation

Führt eine Versicherung in ihrem Vertrag im Detail zu nennende Krankheiten und Gebrechen auf, erwähnt aber Bandscheibenvorfälle nicht, muss der Kunde sie auch nicht offenbaren, so das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf, 4 U 93/98.

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