Gesetzliche Krankenversicherung

Auf Krankenversicherte kommen Zusatzbeiträge zu

Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung sinkt – der Bundesrat ließ am Freitag die entsprechende Finanzreform der Krankenversicherung passieren. Auf die Versicherten kommen dafür Zusatzbeiträge zu.
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Die Versichertenkarten der deutschen Krankenkassen DAK, AOK, Barmer und Techniker Krankenkasse TK liegen auf einem Tisch. Quelle: dpa

Die Versichertenkarten der deutschen Krankenkassen DAK, AOK, Barmer und Techniker Krankenkasse TK liegen auf einem Tisch.

(Foto: dpa)

BerlinDer Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung sinkt - dafür kommen auf die 50 Millionen Kassen-Mitglieder im nächsten Jahr Zusatzbeiträge zu. Der Bundesrat ließ am Freitag die entsprechende Finanzreform der Krankenversicherung passieren.

Anfang 2015 sinkt der Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 Prozent. Der zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und -gebern bezahlte Beitragssatz soll fest bleiben. Im Gegenzug können die Kassen dann vom Einkommen abhängige Aufschläge erheben. Wegen absehbarer Kostensteigerungen erwarten Experten steigende Zusatzbeiträge. Die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) kritisierte, die Kassenmitglieder müssten in Zukunft alleine sämtliche Finanzlücken schließen.

Mit dem Gesetz wird zudem der Weg für ein neues Institut frei, das Daten zur Qualität der Kliniken auswerten soll. Krankenhausvergleiche im Internet nach Behandlungserfolgen sollen möglich werden.

Beschlossen wurden zudem befristete Zuschläge der Kassen für Hebammen, so dass deren Problem steigender Haftpflichtprämien gemindert wird.

Der Bundesrat forderte mehr Mitsprache der Länder bei der Ermittlung der Klinikqualität sowie langfristige Lösungen für die Hebammen.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Gesetzliche Krankenversicherung: Auf Krankenversicherte kommen Zusatzbeiträge zu"

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  • Ja, nur weiter so. Entlastet die Arbeitgeber und nehmt den Arbeitnehmern. Aber, das wird nicht unbegrenzt funktionieren. Nachdem der Gauckler nun die Diätenerhöhung unterschrieben hat, wird die Wut der Bevölkerung auf die Politik weiter steigen. Für die "Diät" eines Abgeordneten (monatlich ohne Aufwandsentschädigung, Fahr- und Flugbereitschaft u. ä.) arbeitet der "Mindestlöhner" schlappe 1068 Stunden. Wie pervers darf Politik eigentlich werden bevor das Volk in diesem Land den Aufstand macht?

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