Gesetzliche Krankenversicherung
Die günstigsten Kassen im Vergleich

In diesem Jahr sinkt der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen. Als Ausgleich können die Kassen Zusatzbeiträge erheben. Ein Vergleich zeigt, welche Kassen besonders günstig sind und wie viel Wechsler sparen können.
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DüsseldorfZum Jahreswechsel üben sich die Krankenkassen in Schönschreiben. „Das Gute zuerst: Weiterhin echt starke Beitragssätze für Sie“, schreibt etwa die Novitas BKK an ihre Kunden. „Die Brandenburgische BKK ist als starker Gesundheitspartner für Sie da, wenn Sie eine zuverlässige Krankenkasse brauchen“, befindet die regionale Kasse aus den neuen Bundesländern.

„Die BKK Euregio wirtschaftet gut. Wir benötigen keinen Zusatzbeitrag“, erklärt die Regionalkase aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen. „Wir verstehen uns als Premiumkasse für den anspruchsvollen, preis- und leistungsbewussten Versicherten“.

Die Unterschiede zwischen den drei Kassen erkennen Versicherte erst auf den zweiten Blick. Die Novitas BKK erhebt in diesem Jahr einen Zusatzbeitrag von 0,9 Prozent, die Brandenburgische BKK verlangt 1,3 Prozent und die BKK Euregio verzichtet auf den Aufschlag. „Für Mitglieder, die vor allem auf den Preis schauen kann ein Wechsel deshalb lohnen“, sagt Thomas Adolph, Geschäftsführer des Internetvergleichs Kassensuche.de.

Für Handelsblatt Online hat sein Team die günstigsten Kassen ermittelt. Jeder Versicherte kann mit dem Rechner auf Handelsblatt Online die günstigste Kassen für das jeweilig gewünschte Leistungsspektrum errechnen. Das Sparpotenzial kann sich in vielen Fällen sehen lassen.

Im Jahr 2015 sinkt der reguläre Beitragssatz der Gesetzlichen Krankenversicherer (GKV) von 15,5 auf 14,6 Prozent. Im Gegenzug dürfen Kassen individuelle Zusatzbeiträge erheben. Regulärer Beitragssatz plus Zusatzbeitrag ergibt den Prozentsatz, der auf das Einkommen der Versicherten gerechnet wird.

Kommentare zu " Gesetzliche Krankenversicherung: Die günstigsten Kassen im Vergleich"

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  • Korrekt muss es wohl heißen, dass die Versicherten einen Teil des Arbeitgeberanteils übernehmen. Für die Versicherungen ist es in der Regel "Pott wie Deckel".

    Allein dafür sollten die Verantwortlichen Parteien der FDP folgen. Wie wir sehen, war der Schaden, den die FDP mit "ihren Hoteliers" anrichteten ein "Mückenschiss" den nicht einmal alle betrafen.

  • Was für ein Kleinkinder-ich-stampf-mit-dem-Fuß-auf-Kommentar. Kindisch und tatsächlich unsachlich...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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