Gesetzliche Unfallversicherung
Helfer sind bei Unfall versichert

Pannen sind ärgerlich. Unangenehm kann es werden, wenn Helfer ihrerseits einen Unfall erleiden, während sie gerade Hilfe leisten. In diesem Falle sind sie aber wenigstens durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Darauf weist der Bundesverband der Unfallkassen in München (BUK) hin.

Im Straßenverkehr versichert sind zum Beispiel die Starthilfe mit dem Überbrückungskabel, Hilfeleistungen beim Radwechsel sowie beim Anschieben oder Abschleppen eines liegengebliebenen Kraftfahrzeugs. Der Versicherungsschutz ist dabei für die Helfer beitragsfrei.

Zuständig ist der Gemeindeunfallversicherungsverband beziehungsweise die Unfallkasse, in deren Einzugsbereich der Kfz-Halter, dem geholfen wurde, seinen Wohnsitz hat. (Adressen unter www.unfallkassen.de, Stichwort: Unfallversicherungsträger). Für Privatpersonen, die dem Fahrer eines gewerbsmäßig genutzten Kraftfahrzeugs helfen und dabei einen Unfall erleiden, ist dagegen die Berufsgenossenschaft des gewerblichen Kfz-Halters zuständig.

Die Leistungen der Unfallkassen für Pannenhelfer sind die gleichen wie für Arbeitnehmer bei einem Arbeitsunfall. Im Falle eines Arbeits-, Schul- oder Wegeunfalls sowie bei Berufskrankheiten zahlen die gesetzlichen Unfallversicherungsträger die notwendige Heilbehandlung und Rehabilitation. Bei einer Erwerbsminderung oder nach Todesfällen zahlen die Unfallversicherungsträger zusätzlich eine Rente.

Auf der Homepage des BUK (www.unfallkassen.de) kann ein Faltblatt zum gesetzlichen Unfallversicherungsschutz für Hilfeleistende heruntergeladen werden.

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