Handelsblatt testet So sichern Sie sich gegen Rechtsstreitigkeiten ab

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Familien-Policen sind kaum teurer

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat für das Handelsblatt Rechtsschutzversicherungen unter die Lupe genommen. Die Experten haben für ihre Analyse eine Kombination aus Privat-, Beruf-, Verkehrs- und Wohn-Rechtsschutz gewählt, die weltweiten Versicherungsschutz bietet. Versichert sind im Baustein Privat-Rechtsschutzversicherung auch die Kosten von Mediationsverfahren sowie mögliche außergerichtliche Kosten in den Bereichen Steuer-, Sozial-, Verwaltungs-Rechtsschutz.

Im Baustein „Verkehr“ decken die untersuchten Angebote auch außergerichtliche Kosten im Bereich Steuer- und Sozial-Rechtsschutz ab. Der Eigenanteil der Versicherten beträgt in der Regel 150 Euro je Schadensfall – ein typischer Wert bei Rechtsschutzpolicen.

Bei den getesteten Single-Tarifen ist der Musterkunde ein lediger, kinderloser Hannoveraner mit kaufmännischer Ausbildung und Vollzeit-Job. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt er nach Franke und Bornberg bei der WGV-Versicherung: Deren „Optimal“-Rechtsschutzversicherung bekam im Test als einziges Produkt die volle Punktzahl, der Jahresbeitrag liegt bei 265,50 Euro.

Auf Platz zwei folgte die Police „Sorglos für Privatkunden“ von Concordia (258 Euro) und danach die „Aktiv-Rechtschutz Komfort“ von Arag (301,92 Euro). Für andere untersuchte Single-Tarife werden bis zu 488 Euro fällig. Wer sich für eine Rechtsschutzpolice interessiert, sollte neben den Kosten aber stets auch den Leistungskatalog der Anbieter im Auge haben.

Familien-Policen sind kaum teurer als Single-Angebote. Wer sich als verheirateter Mensch für eine Rechtsschutzversicherung entscheidet, sollte deshalb darüber nachdenken, den Ehepartner und gegebenenfalls die gemeinsamen Kinder mitzuversichern, rät Verbraucherschützer Opfermann. „Weil die Mehrkosten nicht so hoch liegen, ist es sinnvoll, den Versicherungsschutz auf die gesamte Familie auszuweiten.“

Die Experten von Franke und Bornberg haben auch solche Familientarife untersucht. Der Musterkunde ist in diesem Fall verheiratet und hat zwei Kinder, seine Job-Situation ist dieselbe wie im Musterfall für Singles. Auch bei den Familientarifen steht die „Optimal“-Rechtsschutzversicherung der WGV mit voller Punktzahl an der Spitze.

Für den Familientarif wird ein Jahresbeitrag von 304 Euro fällig. Platz zwei belegt die Police „Rechtsschutz inkl. Kraftfahrerschutz e. V. Automobilclub“ von Auxilia (325 Euro). Auf Platz drei landete die Versicherung „Sorglos für Privatkunden“ von Concordia (258 Euro). Bei anderen Angeboten zahlt der Musterkunde bis zu 553 Euro.

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