Im Insolvenzfall
Gesetz schützt Unternehmer-Vorsorge

Das Vermögen selbstständiger Unternehmer ist künftig im Insolvenzfall besser gesichert als bisher.

Nachdem der Bundesrat Mitte Februar ein entsprechendes Gesetz durchgewinkt hatte, kann es laut Bundesjustizministerium "voraussichtlich Anfang März" in Kraft treten. Bisher verloren Selbstständige nach einem Konkurs oft ihre komplette Altersvorsorge und waren im Alter auf Sozialleistungen angewiesen. Denn Gläubiger, etwa Banken oder Lieferanten, konnten unbegrenzt auf Lebensversicherungen und private Rentenversicherungen zugreifen.

Künftig ist je nach Alter ein Teil des Vermögens geschützt: Über 60-Jährige können pro Jahr 9 000 Euro unpfändbar anlegen, 18-Jährige nur 2 000 Euro. Mit der Rürup-Rente können Selbstständige aber inzwischen eine komplett pfändungssichere Sparform wählen.

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