Krankenkassen „Schau Dir Deine Kosten an!“

Die Honorare der Ärzte steigen im nächsten Jahr kräftig an. Jens Baas, Chef der Techniker Krankenkasse, fordert von den Ärzten Transparenz und von den Kassen Effizienz. Versicherte werden bald brisante Post erhalten.
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Jens Baas: „Ich rate jedem Krankenkassenchef ganz dringend: Schau dir deine Kosten an!" Quelle: Frank Beer für Handelsblatt

Jens Baas: „Ich rate jedem Krankenkassenchef ganz dringend: Schau dir deine Kosten an!"

(Foto: Frank Beer für Handelsblatt)

Die Krankenkassen brauchen im nächsten Jahr tiefe Taschen. Gestern haben Sie sich mit den Vertretern der Ärzte überraschend schnell in der zweiten Verhandlungsrunde über die Honorare geeinigt. Die Belastung der Krankenkassen dürfte bei rund 800 Millionen Euro liegen.

„Mit Blick auf die langfristige Finanzierbarkeit der gesetzlichen Krankenversicherung ist dieses Verhandlungspaket gerade noch vertretbar“, sagt Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kassen. Auch wenn die Forderungen der Ärzte mit fünf Milliarden Euro deutlich höher ausfielen, ist das längst kein Kleingeld für die Kassen, die in diesem Jahr im Schnitt wahrscheinlich keine Überschüsse erzielen werden.

„Ich begrüße es sehr, dass es keine lange Hängepartie und auch keine Kampfrhetorik gegeben hat, wie wir sie in vergangenen Jahren erlebt haben“, sagt Jens Baas, Vorsitzender des Vorstandes der Techniker Krankenkasse in einem Interview mit der digitalen Tageszeitung Handelsblatt Live.

Die Belastungen schmerzen. „Höhere Honorare bedeuten natürlich eine finanzielle Belastung für die Krankenkassen, und sie fällt in ein Jahr, in dem die Finanzsituation wieder deutlich schwieriger wird“, sagt Baas. Insgesamt sei das Verhandlungsergebnis aber „verkraftbar“.

Die Kassen sollten effizienter arbeiten. „Ich rate jedem Kassenchef ganz dringend: Schau Dir Deine Kosten an!“, sagt Baas. Kein Kunde möchte laut Baas zu viel zahlen. „Einige Kassen arbeiten an ihren Strukturen und Verwaltungskosten, andere leider noch nicht“, sagt Baas. Bei den Verwaltungskosten läge das Sparpotenzial der gesetzlichen Kassen laut Baas bei 500 Millionen Euro. Nicht zuletzt deswegen verbiete sich jede Diskussion, ob sich bestimmt Operationen ab einem bestimmte Alter noch „lohnen“.

Der finanzielle Druck auf die Kassen steigt. Im nächsten Jahr sinkt der Beitragssatz von 15,5 Prozent auf 14,6 Prozent. Zur Deckung des Finanzbedarfs dürfen die Kassen aber Zusatzbeiträge erheben. Die Kassen müssen dabei eine perfide Vorgabe einhalten. Der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamtes ermittelt Mitte Oktober den theoretisch notwendigen Zusatzbeitrag für die gesetzlichen Kassen. „Alle Kassen, die über dem Durchschnitt liegen, müssen ihre Mitglieder anschreiben und erklären, dass sie teurer sind“, sagt Baas.

„Allmachtsfantasien“, „Bürokratiewahn“
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20 Kommentare zu "Krankenkassen: „Schau Dir Deine Kosten an!“"

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  • Im Hochloben sind Sie GRANDIOS. Eure Ärzte sind regelrechte Versager. Da Sie die Meinung anderer Ärzte gar nicht akzeptieren. Euer Defizite und Mängel und Euer Nichts können wird Schlimmer vertuscht als in der DDR. Eure Ärzte sind von der Pharmalobby gekauft, günstiger Medikamente mit anderen Wirkstoffen nehmt ihr vom Markt. Jeder Scharlatan kann sich hier seien Namen draußen an die Türe hängen. Auch wird es Zeit, dass Eltern die Versicherung für ihre Kinder selbst bezahlen. Euer miserables faules Prinzip ist durchschaut. Und für Doping und Extremsport wollen wir nicht bezahlen. Bitte nach dem Verursacherprinzip. Ihr seid die Schweine und wir sollen zahlen. Ihr wendet Gewalt an und wir sollen zahlen. Der Spieß gehört umgedreht. Allein Euer Fehlen bei der Arbeit durch Sport. Wir brauchen Euren Kick nicht. Nehmt Eure Kriminellen vom Markt.
    Ihr habt uns alle krank gemacht, [...]
    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • es ist absoluter Quatsch immer wieder zu fordern alle müssen einzahlen. Denn jeder der einzahlt bekommt auch was raus. Das würde bedeuten die große Masse der heute gut 50jährigen würde für ein paar Jahre einzahlen um dann 30 Jahre was raus zu bekommen.

    Das kann und darf nicht sein!

    Im Gegenteil, jeder der einmal als Erwachsener die Pflichtversicherung verläßt sollte nie! wieder rein kommen.Dann würde sich endlich mal so mancher 30jährige Schnösel Gedanken machen und lieber weiter in die Pflichtkasse zahlen. Heute geht der in die private. Wenn er 40 ist macht er 3 bis 6 Monate Erziehungsurlaub, läßt sich dann vom Chef fürs halbe Geld einstellen und ist wieder pflichtversichert.
    Denn mit Kind und Kegel ist die Pflicht ja preiswerter. Sein Gehalt geht natürlich danach nach oben und im Folgejahr gibt es noch nen saftigen Bonus.
    10 Jahre hat die PKV daran kräftig verdient und der Pflicht hat das Geld gefehlt.

    Ganz sicher aber brauchen wir kein "Ranking" dieses wäre wohl vom ersten Moment an schon gefälscht.

    Transparenz bei den Kassen würde ich vorziehen - und jedem Patienten seine Rechnung geben zur Freigabe.

  • Herr BL. Se, Sie haben vollkommen Recht. Insbes. gehören die sog. Altersrückstellungen abgeschafft und sofort an die Versicherten zurück gezahlt. Wie überall, wo der Gesetzgeber meint, den Bürger zu entmündigen und ihm finanzielle Vorsorge vorzuschreiben, ist das Geld auch hier anscheinend einfach weg und veruntreut.
    Aber vielleicht noch ein Tipp aus eigener Erfahrung: Solange der Gesetzgeber uns Krankenversicherten nicht das Vertragsrecht zurück gibt und damit zum Kunden der Versicherungen macht, hilft im Streitfall nur eines: Um in einen akzeptablen deutlich billigeren Tarif bei gleichen Leistungen zu kommen, hilft die Einstellung der Prämienzahlungen. Bei mir reichte schon die Drohung. Die Antwort einer Dame der DKV auf meine Beschwerden am Telefon war bezeichnend: Sie meinte, ich könne mir die hohen Prämien doch leisten. Ja, jetzt kann ich sie mir noch leisten. Jetzt kann ich mich aber auch noch wehren. Wenn ich alt bin und wirklich mal ärztliche Hilfe brauche, die wirklich was kostet, kann ich es mir nicht mehr leisten. Und dann kann ich mich vermutlich auch nicht mehr wehren. Und die stärkste Lobby-Gruppe im Gesundheitsministerium sollten Versicherte sowohl der GKV als auch der PKV sein. Die sollten dann auch mit den Ärzten über die Honorare verhandeln und sich dafür einsetzen, nun endlich das Apothekenmonopol abzuschaffen. Dann sähe die Welt schon ganz anders aus.

  • Retten könnte das ganze System nur ein einheitlicher Versicherungsmarkt zwischen GKV und PKV.
    Jeder Versicherte bekommt eine Rechnung, damit er prüfen kann, was eine Behandlung kostet und was gemacht wurde.
    Ein Arzt bekommt das gleiche Honorar für jeden Versicherten, und nicht wie jetzt von GKV den einfachen Satz, und für PKV den bis zu 3,5 fachen.
    Für die Beamten sollte sich der Gestzgeber etwas einfallen lassen, und das Beihilfesystem kippen.
    Ganz wichtig wäre als erstes, wenn die ganzen Lobbyeinflüsse aus dem Gesundheitsministerium verbannt würden.
    Auf einem Markt mit einem echten Wettbewerb und Transparenz für alle, könnten auch gute Geschäfte gemacht werden.
    Ich rate allen unzufriedenen PKV Versicherten sich zu beschweren vor allem bei den Politikern, und sich nicht mit den Argumenten zufrieden zu geben, ja die anderen Parteien sind schuld, dass die PKV schalten und walten kann, wie sie will.
    Ein GKV Versicherter kann zwischen verschiedenen Gesellschaften wählen, obwohl der Leistungsumfang gleich ist. Ein PKV Versicherter muss mit dem leben, was er gerade hat. Ansonsten wird es richtig teuer bei einem Wechsel zu einer anderen Gesellschaft.

  • ....Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, sprach von „Bürokratiewahn“, mit dem die Kassenfunktionäre auch noch dem letzten Medizinstudenten die Lust nähmen, sich als Landarzt niederzulassen. „Und mit ihrem Arztnavigator sind sie krachend am fehlenden Interesse der Menschen gescheitert. Alle Studien zeigen, dass die Patienten mit der Arbeit ihrer Ärzte hoch zufrieden sind, aber nicht immer mit der Arbeit ihrer Krankenkassen.“ ....

    Eine sehr exklusive Sicht der Dinge. Verarschen kann ich mich selbst.
    Wenn ich an meine wenigen Arztbesuche zurückdenke, dann kann ich das nicht ansatzweise bestätigen und das wird vielen anderen auch so gehen. Auch bei Ärzten gibt es viel Licht und noch viel mehr Schatten.
    Warum sollte man das nicht transparent machen dürfen?
    Ich möchte jedenfalls keine Arzt der mich lange behandelt, sondern eine der das Problem möglichst schnell zu möglichst geringen Kosten beseitigt.
    Die Krankenkassen / Krankenversicherungen könnten längst statistisch ermitteln, welche Abrechnungsbeträge bei welchen Erkrankungen anfallen, damit man als Patient eine fundierte Informationsbasis bei der Arztauswahl hat.
    Auf Nachfrage bei meiner Krankenversicherung bekomme ich nur die Antwort, dass diese Informationen zwar vorliegen, aber nicht rausgegeben werden dürfen.
    Damit kann ich Herrn Montgomery leider nur fortgeschrittenen Schwachsinn attestieren.
    Wie bescheuert sind wir eigentlich als "Kunden" der Krankenversicherungen / Krankenkassen, dass wir uns sowas gefallen lassen müssen.

  • Ich bin als Selbständiger in der PKV und würde zu gerne lieber heute als morgen raus. Klar, ich bekomme immer sofort einen Termin, traue mich in Deutschland aber kaum noch zum Arzt. Kleinere Dinge zahle ich sowieso selbst und gehe dann im Ausland.
    Hier die Erfahrung als PKV-Patient: Sie bekommen sofort einen Termin. Sobald sie sich nicht mehr wehren können, weil Sie z. B. auf dem Zahnarzt-Stuhl sitzen, kommt der Spruch "Oh, bei Ihnen ist es besonders schwierig". Dann verdient der Artz das 3,5-fache dessen, was er bei Ihnen verdient. Dann fallen dem Arzt zig Sachen ein, die unnötig sind, aber noch mehr einbringen. Und ich habe einen großen Vorteil: Ich bin zwar Freiberufler im IT-Bereich, sage beim Arzt aber immer, dass der Dr. in Chemie ist. Dann wird man nicht allzusehr für dumm verkauft und bekommt wenigstens keine Placebos verschrieben. Nein, das Gesundheitssystem in DE ist durch und durch marode. Damit es nicht auffällt, versucht man halt immer GKV- und PKV-Versicherte aufeinander zu hetzen. Aber denken Sie dran, dass eigentlich nur Beamte wirklich Vorteile mit ihrer PKV haben, weil sie die nahezu geschenkt bekommen. Müssten Beamte und damit Politiker jeden Monat auch zwischen 400,- und 500,-EUR und im Alter deutlich mehr abdrücken, würde man vielleicht den Patienten wieder zum Kunden machen und ihm zumindest bei der Versicherung seine Vertragsfreiheit zurück geben. Derzeit sind wir alle nur dumme Melkkühe. Als Zahler saßen wir ja auch nicht mit am Verhandlungstisch. Logisch, dass die Ärzte so wieder exorbitant hohe Gehaltserhöhungen raus schlagen konnten. Aber jeder kann was tun: Nicht bei jedem Wehwechen zum Arzt rennen, Leistungen vermehrt im Ausland in Anspruch nehmen, Medikamente im Ausland oder zumindest im Internet kaufen ...

  • Ja, Krankenversicherungen mögen nur noch finanzierbar sein, wenn jeder in der GKV ist. Aber wohl kaum unsere von marktwirtschaftlichen Bedingungen befreite Ärzte und Apotheker. Ich bin leider als Selbständiger in der PKV und würde gerne in die GKV. Meine PKV hat die nächste Prämienerhöhung um 13% im nächsten Jahr bereits angekündigt.
    Ich nutze das durch und durch korrupte Gesundheitssystem in Deutschland eigentlich kaum noch. Zum Arzt traue ich eigentlich gar nicht mehr und war nun wegen eines Knochenbruchs (Unfall mit Fahrrad) seit Jahren mal wieder kurz im Krankenhaus. In meiner Stadt habe ich fast alle Zahnärzte durch. Ansonsten bin ich glücklicherweise sehr gesund. Da ich beruflich viel im Ausland unterwegs bin, kaufe ich wenn nötig Medikamente nur dort und habe auch dort mehr Vertrauen in die Ärzte. Nahezu jeder Arzt versucht bei einem PKV-Patienten noch mehr raus zu holen. Wir sehen jedoch die Rechnung. Und da ich als Freiberufler in einem nicht staatlich geschützten Bereich tätig bin, muss ich leider seriös arbeiten und auch korrekt gegenüber dem Finanzamt sein. Wenn ich mir dagegen so manche Arztrechnung ansehe, frage ich mich, ob da eigentlich nie geprüft wird. Ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass jeder Arzt seinen Porsche haben muss? Also, folgendes muss passieren: Absolute Niederlassungsfreiheit für Ärzte und freie Preisfindung, Abschaffung des Apotheker-Monopols, freie Versicherungswahl bzgl. der Krankenversicherung für jeden, keine Knebelung durch Altersrückstellungen u. ä. Erpressung durch den Gesetzgeber, Recht auf Wechsel der Versicherung zu jedem Jahreswechsel. Abschaffung des Feudalismus in Krankenhäuser und das Recht, dass angestellte Ärzte Einnahmen in die eigene Tasche stecken (Chefärzte), ... leider kein Platz mehr. Sorry, das korrupte Gesundheitssystem ist nun mal der Aufreger schlechthin. Für meine Prämienzahlungen hätte ich woanders einen Privatarzt.

  • ich frage mich, wofür Ärzte überhaupt ständig höhere Löhne erhalten sollen? Privatpatienten, erhalten ständig und überall sofort einen Termin. Kassenpatienten nicht. Im Gegenteil, sie warten Monate. Auch wenn man mitteilt, dass man starke Schmerzen hat. Zudem kommt, dass sich Ärzte für Kassenpatienten keine Zeit lassen. Auch die Behandlung, Betreuung, ist mangelhaft Note 6. Sie sind den Kassenpatienten oft sehr unfreundlich gegenüber. Auch in Krankenhäusern werden Privatpatienten in den Behandlungen und der Betreuung bevorzugt. Auf Beschwerden bei der Ärztekammer über die Zustände reagiert man nicht u. wird mit primitiven Ausreden abgespeist. Auf Jameda u. anderen Portalen, kann man sehr viele negative Einträge von Kassenpatienten lesen. Sie werden nicht berücksichtigt, sondern ignoriert. Also für wen oder für was sollen diese Ärzte belohnt werden? In Arztpraxen, arbeiten die Ärzte nicht, sie können lediglich eine Schmerztablette verschreiben. evtl. Blutabnehmen lassen, das wars. Alles andere geschieht per Überweisung zu Spezialisten, wo dann wiederum der Patient Monate auf Termine wartet. Es ist eine Schande fürs nichts tun noch belohnt werden zu wollen. Die Lohnerhöhung gehört Notärzten, Krankenschwestern. Aber niemals Ärzten. Diese sollten nach Fleiß, und tatsächlicher Arbeit entlohnt werden. Das sollte mehr kontrolliert werden. Zudem sollen Patienten ein Recht auf Rechnungen haben.

  • @ Herr Richard Roehl

    Die PKV ist nicht die Lösung für medizinische Unzulänglichkeiten bei den Ärzten und der GKV.

    Die mangelnde Kontrolle der Ärzte, die sich durch ihr Lobbyistentum (FDP/CDU) eine Menge Freiräume in den letzten Jahrzehnten einräumen ließen, sind eher schuld an der Misere.

    Ich kenne selbst Ärzte, die ewig auf von den Pharmaindustrie finanzierten Ärztekongressen, "Weiterbildungen" etc. sind. Unabhängigkeit Fehlanzeige!

    Nein, sogar gar nicht erwünscht, da profitabel!

    PKV bedeutete dem finanziellen Ruin im Alter entgegen zu gehen. Das sieht man ja jetzt bereits ehem. Besserverdienenden. EUR 1.800,00 bis 2.000,00 Monatsprämie sind für diese Leute nicht zu stemmen.

  • Sie haben vollkommen Recht, Herr Dexter. Nur bei Einzahlungspflicht aller in die Sozialversicherungssysteme wird das System finanzierbar bleiben. Ich gehe sogar noch weiter und fordere die Abschaffung des sogenannten Risikostrukturausgleiche im Krankenversicherungssystem. Zumindestens alle diejenigen Krankenkassen, die sich für alle Patientengruppen öffnen, sollten von Zahlungen in diesen Risikostrukturausgleich befreit werden. Das schafft positiven! -nicht neoliberal destruktiven- Wettbewerb in einem ohnehin durch zu viele Krankenkassen überfrachteten System und Anreize effizient im Sinne der oft durchaus sozial schwächeren Beitragszahler zu wirtschaften.

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