Krankenversicherung: Wer die PKV krank macht

Krankenversicherung
Wer die PKV krank macht

Kassen, Linke, Grüne und die SPD - das sind die Erzfeinde der privaten Krankenversicherer. Doch die Branche hat viel mehr Gegner. Wer die Anti-PKV-Kampagne befeuert, gerne mitstichelt und gerne mal Bärendienste erweist.

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    Kommentare zu "Wer die PKV krank macht"

    Alle Kommentare
    • Dieser Artikel passt voll in das Bild eines immer mehr nach Links rückenden Handelsblattes: Wie kann man sich nur so zum "Knecht" von Vertretern einer "anderen Republik" machen. Denn das ist, was Rot/Grün will: Mehr Staat, mehr Steuern, weniger Freiheit.

    • In den letzten 20 Jahren wurde in der GKV 8 mal der Beitragssatz erhöht, dazu noch jährlich die Bemessungsgrenze wovon der Beitrag berechnet wird. 15 Leistungen wurden gestrichen. Insgesamt 158 GKV (!!) gibt es von denen 53 finanziell mit dem Rücken zur Wand stehen.Für schwere Erkrankungen wurden von der PKV im letzten Jahr 3,91% mehr Leistungen ausgezahlt als von allen 18 führenden GKV zusammen. Die GKV bildet in keinerlei Hinsicht Altersrückstellung! Eine Bürgerversicherung funktioniert bereits seit Jahren in England nicht. Alle Zahlen sprechen für den Erhalt der PKV, wenn man sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.

      Wenn ein gesetzliches System auf Dauer (Stichwort Demographie) mit 90% der Bevölkerung nicht funktioniert, wird es das mit 10% mehr aus der PKV auch nicht schaffen!

      Es verkauft sich bei 90% der Deutschen sehr gut zu versprechen, dass die "Abschaffung" der PKV eine Leistungsverbesserung bringen würde. De Facto leisten die rund 10% Privatpatienten rund 28% der Gestamskosten des Gesundheitssystem und das gänzlich ohne Staatszuschuss (15 Mrd.EUR p.a.). Eine Abschaffung würde also vereinfacht 18% mehr Kostenlast ins GKV-System bringen. Tolle Sache!

      Dann doch lieber ein gesundes Nebeneinander von GKV und PKV, mit einem medizinischen Standard, um den uns die ganze Welt beneidet.

    • Liebe Finanz-,Versicherungs-,Unternehmensberater. Ihr könnt beraten wen Ihr wollt.
      Nur sagt doch der logische Menschenverstand,dass ein System wie PKV nicht nachvollziehbar ist.
      Wie wollt Ihr erklären, dass die Beträge zur PKV, bei Rentnern große Teile der Rente auffressen.
      Gefangen in einem System dass Millionen Versicherte verlassen würden, wenn sie dürften. Warum gibt man den Versicherten nicht die Möglichkeit "Ihre" Altersrückstellungen in das GKV System zu überführen.
      Hier ist doch was oberfaul, dass man mit aller Gewalt unterschiedliche Krankenkassensysteme erhalten will, die immer wieder zu Diskussionen und Rosinenpickerei führen.
      Will man weiterhin, dass die PKV Millarden für Vertragsabschlüsse ausgibt, und Ärzte mehr Geld für gleiche Behandlung von PKV Versicherten erhalten.
      Das ganze verstösst gegen Menschenwürde und Menschenrechte.
      Grob gesagt verkommt das Krankenkassensystem zu einem Geldbeschaffungsvertrieb mit den Gesunden, anstatt Kranke zu versorgen. Unglaublich, dass die Politik nicht langsam handelt.

    • Liebes Handelsblatt,

      kennen Sie Demamogie? Frei nach Wikipedia: "Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzen vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt."

      Demagogie ist genau das, was ein Leser mit Anrecht auf eine balancierte Information nicht benötigt bzw. erwartet. Genausowenig wie Sei in der Community Internet Trolle erwarten, scheint es so zu sein, dass die Leserschaft keine Demagogie benötigt.

      Im Ernst: Journalismus darf und soll sogar investigativ sein, doch sollte auch nach dem eignen Pressekodex, ebenfalls mal zitiert aus Wikipedia:

      "Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.
      Nachrichten und Informationen sind auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.
      Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich richtigzustellen."

      Es wäre ein Qualitätsfortschritt, wenn dieses auch Niederschlag in der Diskussion PKV-GKV finden würde. Denn ich erspare es mir an dieser Stelle einfach mal, auf die zahlreichen fachlichen Mängel hinzuweisen, das sprechen die Kommentare ja schon eine eindeutige Sprache.

      Folgender Vorschlag: Tausche Internettrolle gegen Demamogie + Ehrenkodex.

      Ist das ein Deal?

      Viele Grüsse
      Dipl. Kfm. Christian Müller - Unternehmensberater und Versicherungsmakler

    • Liebes Handelsblatt,

      von einer seriösen und unabhängigen Zeitung hätte ich ein differenzierteres Bild zu einem so komplexen Thema erwartet. Statt dessen dürfen sich alle Kritiker äußern und ihre teilweise ganz erstaunliche Unkenntnis der Zusammenhänge präsentieren.Dem Fachmann erschließt sich, daß hier "Blinde von der Farbe" sprechen, dem Laien und das sind sicher die meisten Ihrer Leser, leider nicht. Unreflektierte Meinungsmache sollten Sie aber der Regenbogenpresse überlassen. Sie machen sich sonst unglaubwürdig.
      Beste Grüße
      Stefan Rumpp -Finanz- und Versicherungsmakler-

      PS: Es gibt auch unabhängige Fachleute derer Sie sich bedienen können. Schauen Sie in Ihr Netzwerk oder kommen Sie gerne auf mich zu.

    • Ein "gesundes" Gesundheitssystem kann auch kaputt geredet werden!
      Wenn im gesetzlichen System alles besser ist, warum zahlt dann der liebe Steuerzahler p. a. ca. 16 Mrd. Euro in das marode GKV-System ein?!?!
      Die PKV ist kein System der wohlhabenden, lediglich knapp 10% sind gutverdienende Arbeitnehmer, der Rest sind überwiegend Beamte und Selbständige (mit teilweise sehr geringen Einkommen).

      Aber der Journalismus bekommt wohl "Handgelder", für die fast tägliche Anti-PKV-Stimmung.
      Das Niveau ist allerdings sehr arm, a la Bild-Niveau.

    • Liebes Handelsblatt,

      ist Ihnen und Ihren "Journalisten" den gar nichts mehr peinlich? Diese plumpe einseitige Meinungsmache mit ständigem Wiederholen der bereits hundertmal durchgekauten Argumente aus dem rot-grünen Lager kann man sich wirklich kaum mehr anschauen. Das ist ganz, ganz peinlicher und leicht zu durchschauender "Kassen-Journalismus".

    • Liebe HB-Redaktion, wie kommt es, dass im zwei Tagesrhythmus ein Beitrag zur PKV kommt, darüber hinaus keine neuen Erkenntnisse wiedergegeben werden, sondern immer die gleiche Leier.
      Ist das gleiche, wenn jeden Tag Vertreter der Amsih-People
      ihr Frauenbild zum Besten geben, und das als einzig wahre Meinung postulieren.

      Wie wäre es, wenn Sie mal sich für ein paar Wochen auf den Hosenboden setzen, gründlich recherchieren und dann einen Beitrag mit dem Für und Wider der PKV/GKV veröffentlichen, statt jeden zweiten Tag nur Fremdmeinungen in die Welt hinausposaunen. Mit kritischem Journalismus hat das nichts zu tun, sondern nur plumpe Meinungsmache.
      Das Abo Handelsblatt wird nächsten Monat gekündigt.

    • Man kann es drehen und wenden wie man will,
      seit sich die PKV nicht mehr nur die Rosinen rauspicken kann geht's ihr schlechter !

    • Komisch das sich fast ausschliesslich GKV Vertreter hier über die PKV äussern. Mit transparentem, neutralem Journalismus hat das gar nichts zu tun! Die Widergabe von Politiker Platitüden aus dem Rot-Grünen Spektrum verdeutlicht die Einseitigkeit und Parteilichkeit des Handelsblatts in dieser Fragestellung.

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