Nach der Pleite der MEG AG

Mehmet Göker hilft jetzt beim Versicherungswechsel

Der frühere Versicherungsmakler hat ein neues Geschäftsmodell entdeckt: Nach Handelsblatt-Informationen hilft Mehmet Göker ehemaligen Kunden beim Tarifwechsel. Die Versicherer verlieren dadurch Millionen.
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Früher vermittelte Mehmet Göker Krankenversicherungen. Nun hilft er Verbrauchern beim Tarifwechsel. Quelle: picture alliance / dpaHANS-GUENTHER OED

Früher vermittelte Mehmet Göker Krankenversicherungen. Nun hilft er Verbrauchern beim Tarifwechsel.

(Foto: picture alliance / dpaHANS-GUENTHER OED)

KölnDer ehemalige Versicherungsmakler Mehmet Göker hat nach der Pleite seiner Vertriebsfirma MEG AG offenbar einen Weg gefunden, ein zweites Mal an seinen Kunden zu verdienen. Nach Recherchen des Handelsblattes bietet Göker seinen ehemaligen Kunden an, sein Insiderwissen für einen Tarifwechsel zu nutzen. Die Kunden können dabei erhebliche Einsparungen an Versicherungsbeiträgen erzielen. Göker verdient durch erneute Provision im Schnitt rund 1500 Euro pro Vertrag. Den Versicherern gehen dagegen durch Gökers neuen Service Millionenbeträge verloren.

Das Geschäftsprinzip ist in der Branche als PKV-Optimierung bekannt und grundsätzlich legal. Dem Handelsblatt vorliegende Dokumente zeigen, dass Göker vor allem Kunden der Allianz und der Axa Krankenversicherung dabei beraten hat, Beiträge zu sparen. Es sind dieselben Unternehmen, die ihm in der Vergangenheit Millionen zahlten, um über Göker neue Versicherungskunden zu gewinnen.

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4 Kommentare zu "Nach der Pleite der MEG AG: Mehmet Göker hilft jetzt beim Versicherungswechsel"

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  • Ich bin erstaunt, dass hier so ein Artikel veröffentlicht wird, der bar jeder journalistischen Anforderung nach Recherche und Beleg mit Gerüchten und Zahlen um sich wirft, die nicht nachvollziehbar sind.
    Woher sollen denn die erwähnten Millionenverluste kommen? Bei einer Umdeckung innerhalb einer Gesellschaft fällt keine weitere Provision an (die wird bei vielen Angeboten direkt vom Kunden an den "Optimierer" bezahlt) und die Nachteile beim Wechsel für den Kunden zu einem Anbieter sind meist so gravierend, dass ein halbwegs vernunftbegabter Mensch damit nur selten einverstanden sein wird - zumal er ja den angeblichen schlechten Tarif ja vom selben "Versicherungsfritzen" angedreht bekam. Und wer dann immer noch anbeißt, dem ist ohnehin nicht zu helfen.

  • Dann sollten die Versicherer ihr schwachsinniges Provisionsmodell mal überarbeiten, das HB stellt es hier so dar, als ob M.G. hier die Versicherungen abzockt. Allerdings ist der ultimative Trottel in dieser Dreiecksbeziehung der lernresistente Michel, der sich willig ein zweites mal von derselben Person abzocken lässt. Viele Versicherungen (z.B. die DKV) bieten nämlich mittlerweile selbst eine Online-Tarifoptimierung an, die zwar nicht immer perfekt ist, aber zumindest schon mal in die richtige Richtung weist

  • Meine Anteilnahme an den Versicherungen hält sich in Grenze. Jeder sucht sich seine Geschäftspartner selbst aus. Es ist die Umsatzgier der Gesellschaften, die Menschen wie Göker solche Geschäfte ermöglichen.

  • welcher vertriebsvorstand hatte denn mit herrn göker die entsprechenden vertriebsverträge geschlossen und dabei millionen an versichertenbeiträge in den sand gesetzt. da könnte das hb mal eine veröffentlichung machen. es sind ja immer wieder diese schreibtischtäter, die diese branche in verruf bringen ohne dafür die verantwortung zu übernehmen. der seriöse makler oder vermittler wird mit überwachungen zugestopft. nur den halbseidenen und kleinkriminellen wird von den vorständen eine plattform geboten, da diese herrschaften ganz gneau wissen, dass sie mit wenig gebildeten und fachlich inkompetenten die besten geschäfte machen können. der fisch stinkt bekanntlich vom kopfe her und da stinkt er in der versicherungswirtschaft ganz besonders stark. insbesondere im personenversicherungsbereich. wer viel vermittelt ist in dieser branche besonders gut angesehen, egal auf welch dubiose art und weise diese geschäfte zustande gekommen sind. genau aus diesem grunde sind die versicherungsbedingungen in der zwischenzeit 60 bis 70 seiten stark, hinter denen sich dann die versicheurngsmanager verstecken. wenn es dann knallt greift § 89 vag.

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