Neues Fondsprodukt ab April
DWS sucht Anschluss im Riester-Geschäft

Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS will mit einem neuartigen Riester-Fondsprodukt dem Marktführer Union Investment Paroli bieten. Das neue Fondsprodukt soll ab April über Finanzvertriebe verkauft und wie Versicherungen vergütet werden.

rez FRANKFURT. „Mit einer Provisionierung nach Vorbild der Versicherer wollen wir in einigen Jahren unseren Konkurrenten einholen“, sagt Frank Breiting, bei der DWS Leiter private Altersvorsorge. Es fielen sofort 5,5 Prozent der Beiträge als Abschlusskosten an, dafür gebe es keinen Ausgabeaufschlag für die Fonds, sagt Breiting.

Aktuell dominiert die Union Investment den Markt für Riester-geförderte Produkte mit knapp einer Million Verträgen und einem Marktanteil von fast 90 Prozent. Mit großem Abstand folgen die DWS und die Sparkassen-Tochter Deka mit jeweils gut 50 000 Fonds-Verträgen. Den Gesamtmarkt beherrschen die Versicherer mit rund sechs Millionen Policen.

Der Verkauf von Riester-Produkten ist in Schwung gekommen, seit 2005 die Provisionierung attraktiver für Finanzvertriebe gestaltet wurde und auf fünf statt vorher zehn Jahre verkürzt wurde. Versicherungen finanzieren ihren Vertrieben diese Provisionen in der Regel vor (Zillmerung). Diesen Weg geht jetzt auch die DWS mit ihrem neuen Fonds-Produkt. Es soll zudem für jeden Kunden individuell gesteuert werden. Auf Basis eines mathematischen Modells errechnet sich der Aktien- und Rentenfondsanteil im Portfolio täglich neu.

Unabhängige Vertriebe äußerten sich bereits positiv. „Das ist das intelligenteste Produkt der Asset-Management-Branche“, sagte Vorstand Michael Keilholz vom unabhängigen Maklerpool BCA.

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