Postbank-Studie
Deutsche wissen zu wenig über die Altersvorsorge

Viele Deutsche fühlen sich einer Studie zufolge über Altersvorsorge schlecht informiert und halten ihre private Vorsorge nicht für ausreichend.

HB BONN. „Die Unkenntnis und Verunsicherung in der Bevölkerung beim Thema Altersvorsorge ist nach wie vor sehr groß“, sagte Postbank-Privatkundenvorstand Wolfgang Klein am Mittwoch zum Ergebnis einer Postbank-Umfrage.

Vier von zehn Berufstätigen hielten ihre Altersvorsorge für nicht ausreichend, und fast genauso so viele wünschten sich mehr Information zu dem Thema. Besonders stark sei das Bedürfnis nach mehr Information bei jungen Leuten und Menschen mit einer vergleichsweise schlechteren Ausbildung.

Die Rentner von morgen halten im Schnitt ein monatliches Budget - bei heutiger Kaufkraft - von 2 118 Euro für nötig, wie es hieß. Die Westdeutschen gehen davon aus, im Alter mit 2 175 Euro über die Runden zu kommen, während die Menschen im Osten nach eigener Ansicht dafür 1 863 Euro brauchen.

Für ihre Zukunft legen die Bürger deshalb monatlich durchschnittlich 226 Euro auf die Seite, im Osten sind dies 171 Euro und im Westen 237 Euro monatlich.

Rund zwei Drittel der Befragten halten die gesetzliche Rente oder Beamtenpension für die ideale Altersvorsorge, allerdings rechnen nur 72 Prozent damit, im Ruhestand eine gesetzliche Rente zu erhalten.

In der Debatte über Altersvorsorge ist wiederholt das Thema einer privaten Pflichtvorsorge aufgekommen. Die schwarz-rote Koalition lehnt dies jedoch ab und setzt auf eine bessere Förderung der Riester-Rente - der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge.

Für die Studie hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank im November und Dezember rund 2 000 Menschen befragt.

Wie viel Geld man monatlich für den eigenen sorgenfreien Ruhestand ansparen müsste - auf diese Fragen weiß fast die Hälfte aller Berufstätigen überhaupt keine Antwort.

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