Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Rendite der Prämie
Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Lebensversicherer nennen Jahr für Jahr Überschussbeteiligungen. Doch diese Zahlen sind schwer vergleichbar, weil die Anbieter nicht einheitlich rechnen. Entscheidend für Kunden sind letztlich die Beitragsrenditen von Lebensversicherungen. Also das, was am Ende raus kommt, wenn der Versicherer seine Kosten abgezogen hat. Dabei sollten Kunden unterscheiden zwischen der Garantie und der Prognose des Anbieters. Sicher hat der Kunde nur, was die Unternehmen garantieren. Wie viel Rendite vielleicht in 25 Jahren drin ist, wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie sie sind, ist dagegen eine Luftbuchung. Diese Ziffer gibt nur einen Anhaltspunkt, wie gut der Anbieter im Branchenvergleich aktuell liegt. Die Tops und Flops der Branche für das Jahr 2013, sortiert anhand der Beitragsrendite - ausgerechnet von der Ratingagentur Assekurata für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft.

 

 

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    Kommentare zu " Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen"

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    • Man sieht es richtig wie Sie sich ins Zeug legen.

      Bei welcher Versicherung haben Sie angeheuert? ERGO?

    • Die BaFin hat offensichtlich § 89, Abs. 2 VAG gezogen.
      Was das heißt ist hier nachzulesen:
      http://www.versicherungsgesetze.de/versicherungsaufsichtsgesetz/0089.htm

      Hier der Handelsblattartikel dazu:
      http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/finanzaufsicht-bafin-besteht-auf-kuerzungen-bei-lebensversicherungen/7751352.html

      Jetzt brauchen wir nicht mehr über die Rendite zu reden.

      Was bedeutet das?
      Hier der Text des o.g. Absatzes im Wortlaut zur Vermeidung von Interpretationsschwierigkeiten:

      "(2) Unter der Voraussetzung in Absatz 1 Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. Dabei kann die Aufsichtsbehörde ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen, namentlich wenn bei mehreren Gruppen von Versicherungen die Notlage des Unternehmens mehr in einer als in einer anderen begründet ist. Bei der Herabsetzung werden, soweit Deckungsrückstellungen der einzelnen Versicherungsverträge bestehen, zunächst die Deckungsrückstellungen herabgesetzt und danach die Versicherungssummen neu festgestellt, sonst diese unmittelbar herabgesetzt.

      Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt."

      Absatz 1, Satz 1 lautet:
      "(1) Ergibt sich bei der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, dass dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen, die Vermeidung des Insolvenzverfahrens aber zum Besten der Versicherten geboten erscheint, so kann die Aufsichtsbehörde das hierzu Erforderliche anordnen, auch die Vertreter des Unternehmens auffordern, binnen bestimmter Frist eine Änderung der Geschäftsgrundlagen oder sonst die Beseitigung der Mängel herbeizuführen."

      Noch Fragen?

    • Ihre Methode halte ich auch für am sinnvollsten! Die Versicherungen legen das Geld auch nur am Kapitalmarkt an und erwirtschaften so die Überschüsse. Ich hoffe Ihre Depotgebühren von 40€ dienen nur zur Veranschaulichung und den DWS Fonds kaufen Sie nicht mit 5% Agio. Wenn doch könnte man an dieser Stelle noch optimieren!

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