Rendite der Prämie: Was Lebensversicherungen wirklich bringen

Rendite der Prämie
Was Lebensversicherungen wirklich bringen
Lebensversicherer nennen Jahr für Jahr Überschussbeteiligungen. Doch diese Zahlen sind schwer vergleichbar, weil die Anbieter nicht einheitlich rechnen. Entscheidend für Kunden sind letztlich die Beitragsrenditen von Lebensversicherungen. Also das, was am Ende raus kommt, wenn der Versicherer seine Kosten abgezogen hat. Dabei sollten Kunden unterscheiden zwischen der Garantie und der Prognose des Anbieters. Sicher hat der Kunde nur, was die Unternehmen garantieren. Wie viel Rendite vielleicht in 25 Jahren drin ist, wenn die Zinsen so niedrig bleiben wie sie sind, ist dagegen eine Luftbuchung. Diese Ziffer gibt nur einen Anhaltspunkt, wie gut der Anbieter im Branchenvergleich aktuell liegt. Die Tops und Flops der Branche für das Jahr 2013, sortiert anhand der Beitragsrendite - ausgerechnet von der Ratingagentur Assekurata für einen Vertrag, der 25 Jahre läuft.    

Kommentare

  • Ich bin der Meinung jeder kann sich zu trauen, sein Geld stupide über ein Depot anzusparen. Jeder weiß, das es an den Aktienmarkt Phasen der Über- und Unterbewertung gibt. Damit ich ruhiger schlafe lege ich jetzt 15 Jahre lang jeden Monat 200 € fürs Alter zur Seite (1998-2013). Die Hälfte in einen deutschen Aktienfonds und die andere Hälfte in einen Anleihenfonds an. Ich unterstelle 40€ Depotgebühr p.a. und nehme den DWS Deutschland als Aktienfonds mit 5% Agio je Zahlung. Die andere Hälfte lege ich in den Allianz Pimco Rentenfonds mit 2,5% Agio an. In beiden zahle ich also je 18.200 € in diesen 15 Jahren ein. Der Allianz Pimco Rentenfonds hat daraus 26.450,45€ gemacht, der DWS Deutschland 31.558,79€. Ergibt ein Ablauf von 58.009,24 € und eine Rendite von 6,07% p.a. und habe damit jeder Rentenversicherung(RV)geschlagen. Selbst im Januar 2003, also nach 5 Jahren, stände ich im Vergleich zur RV besser da, obwohl ich schon 12.000 € eingezahlt habe und nur einen Depotwert von 9.836,99 € hätte. Warum? Die RV hätte nach Kosten (Vertrieb/Verwaltung/Storno/Protektor/...) je nach Anbieter zwischen 30-60% der eingezahlten Summe ausgewiesen. Es kommt sicher immer auf die richtge Strategie an und auf die betreffende Person selber. Ich wüde heute keine Rentenversicherung anfassn, da ich das Risiko im Anlagestock für unkalkulierbar halte, denn das nächste Jubeljahr (bitte Ursprung nachschlagen) ist dannach spätestens in 2021 bzw. nach Statistik in 2020. Hinterrund ergitsich durch Aufhebung der Goldpreisdeckung in 1971 der Weltwährung Dollar. Aktuell ist die Zeit der Sachwerte und erst nach dem sich abzeichnenden Schuldenschnitt würde ich wieder in europäische Anleihen oder deutsche Aktien im größeren Stil investieren. Im Moment gibt es besser Alternativen auch wenn Anleihen und Aktien weiterhin eine Rolle spielen nur mit einem anderen Länder-/Kontinentenfokus.

  • Ihre Methode halte ich auch für am sinnvollsten! Die Versicherungen legen das Geld auch nur am Kapitalmarkt an und erwirtschaften so die Überschüsse. Ich hoffe Ihre Depotgebühren von 40€ dienen nur zur Veranschaulichung und den DWS Fonds kaufen Sie nicht mit 5% Agio. Wenn doch könnte man an dieser Stelle noch optimieren!

  • Lieber Herr Philosoph,

    Ihre Rendite zwischen 1990 und 2013 betrug nach der Zinseszinsformel nur 4,82 % p. a. ohne Berücksichtigung der (mir nicht bekannten) Dividendenzahlungen. Dies konnten Sie in diesem Zeitraum auch mit LVen erreichen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Finanzmathematiker

  • @Schuischel
    Für den ganzen Unsinn, den Sie hier verbreiten, bekommen Sie doch von irgendwoher Geld, oder nicht? Anders kann ich mir das nicht erklären.
    Jeder, der die vier Grundrechenarten beherrscht, und sich einmal in Ruhe das Prinzip einer Lebensversicherung durch den Kopf gehen läßt, wird zu dem Schluß kommen, daß hier nur eine Seite am Ende einen Gewinn erzielen wird. Und wer wird das wohl sein?
    Der einzige Grund, weshalb so viele LV-Verträge abgeschlossen werden, ist das Vertriebssystem, daß seine Muppets nach Belieben täuscht und belügt - rechtlich voll abgesichert natürlich.


  • Nein, es sind solche wie Sie, die immer wieder herumreden aber nie liefern. Wenn Sie die drei Grundrechenarten beherrschen, dann können Sie mir ja gerne mal vorrechnen. Es hat schon einmal jemand versucht und sich bis auf die Knochen blamiert. Was schlagen Sie vor? Fonds? Na dann rechnen Sie mir mal etwas vor. Und versuchen Sie bitte nun nicht mit nächtlichen Phantasien zu kommen.

  • Wer muß denn hier liefern?
    Ganz im Gegensatz zu Ihnen werde ich mich hüten, irgend jemandem zu einer bestimmten Geldanlage zu raten!
    Es ist immer das Eigeninteresse, daß so Beiträge wie Ihre hervorbringt.

  • lol, sag ich doch. Wenns ernst wird, rechnen die Kritiker nicht. Ums vorweg zu nehmen: Der Vergleich zwischen einem aktiv gemanagten Fonds und einer Versicherung geht eben nicht so aus, wie es den Kritikern passt. Das haben wir alles schon mal in einem anderen Artikel durchgerechnet. Wer will darf gerne oben rechts die Suche bemühen.

  • Wie sind denn die Vers.-Leistungen bei Tod, evtl. Berufsunfähigkeit in die Rendite eingegangen?? Wird eine Todesfalleistung in den esten Jahren gezahlt, kann die Beitragsrendite in diesem Fall auch 1000% betragen!! Die Rendite müßte also für alle (nicht nur Ablauf) Leistungen entsprechend ihrer Wahrscheinlichkeit gemixt werden!

  • Hmmm..., ja guter Gedanke! Man könnte auch die Zahlungen für den Risikoschutz isolieren und dann nur die Rendite der Sparleistungen rechnen...

    Problem an der 1000%igen Rendite ist, dass ICH sie nicht mehr sehe...! Hier geht es primär um die Geeignetheit einer LV als Vorsorgeprodukt...

  • Wenn Sie keine Risikovorsorge möchten, dann nehmen Sie doch einfach eine Rentenversicherung ohne Todesfallschutz. Et voila.

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