Renditevorteile für Anleger
Ausländische Anbieter bieten Alternativen

Angelsächsische Gesellschaften nutzen die Möglichkeit, mehr Aktien kaufen zu können. Das bringt Renditevorteile für Anleger.

HB BERLIN. Immer klarer wird: In Deutschland wird den Bürgern im Alter vom Staat nur noch eine Basisversorgung zugesichert. Hinzu kommt, dass die Ausgaben zur Finanzierung des Lebensunterhalts stetig wachsen und dem Einzelnen immer weniger Spielraum für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge bleibt. Umso mehr kommt es darauf an, mit den vorhandenen Mitteln eine hohe Rendite zu erzielen, um die Rentenlücke im Alter so gut wie möglich zu schließen.

Einen maximalen Kapitalertrag erzielen Anleger langfristig nur mit einer Investition in Aktien. Deshalb wird die aktienorientierte Rentenversicherung in Deutschland zunehmend als Alternative zur klassischen Rentenversicherung gesehen. Nach wie vor herrscht überwiegend Unkenntnis über diese Anlageform, und Policen ausländische Anbieter gelten trotz ihrer überdurchschnittlichen Performance als ein Geheimtipp.

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Dabei liegt das Erfolgsrezept unter anderem in der Produktgestaltung: Britische Versicherer nutzen Anlagemodelle, die ihre deutschen Wettbewerber wegen gesetzlicher Unterschiede nicht anbieten können. Grund dafür sind die britischen und irischen Aufsichtsvorschriften. Sie erlauben eine höhere Aktienquote als in Deutschland. Bei den hiesigen Versicherern darf diese maximal 35 Prozent betragen, in Großbritannien bis zu 100 Prozent.

In der Praxis bieten nur wenige deutsche Versicherungen einen Aktienanteil über zehn Prozent an, bei der Konkurrenz von der Insel sind es 60 Prozent und mehr. Der vordergründige Unterschied der beiden Angebote ist: Die hiesigen Anbieter bieten hohe Garantien und weniger Rendite, Die Briten ein erhöhtes Risiko, dafür eine höhere Rendite.

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