Versicherung
Riester-, Rürup- und Privatrente

Was ist der grundsätzliche Unterschied zwischen einer Riester-, einer Rürup- und einer Privatrente?

Vor allem die Förderung. Die Riester-Rente, die fast allen außer nicht pflichtversicherten Selbstständigen offen steht, wird vom Staat doppelt bezuschusst: Mit einer jährlichen Grundzulage und einer pro Kind, wenn mindestens drei Prozent des Einkommens eingezahlt werden. Vom nächsten Jahr an sind es vier Prozent. Dafür ist die spätere Rente voll mit dem individuellen Steuersatz steuerpflichtig.

Von den Beiträgen zur für alle zugänglichen Rürup-Rente sind jährlich 64 Prozent von maximal 20 000 Euro einschließlich der Zahlungen in die staatliche Rentenversicherung oder in ein berufsständisches Versorgungswerk als Sonderausgaben bei der Steuererklärung absetzbar. Bis 2025 sind es 100 Prozent, im Gegenzug müssen jetzt 54 Prozent der ausgezahlten Rente zum persönlichen Steuersatz mit dem Fiskus geteilt werden, bis 2040 steigert sich das auf 100 Prozent (Steuerdetails und Musterrechnung: siehe Artikel „Vorsicht vor Renditefallen“). Der Abschluss einer klassischen privaten Rentenversicherung wird nicht besonders gefördert.

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