Risikolebensversicherung
Die Police für den Fall der Fälle

Wer Angehörige im Todesfall absichern möchte, kann eine Risikolebensversicherung abschließen. Beiträge sind günstig, und die Versicherung eine der wenigen, die Kunden nach dem Preis auswählen können. Das Tool der Woche.
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DüsseldorfEs ist unwahrscheinlich und beängstigend, eine Situation, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen möchte: Ein Unglück oder eine plötzliche schwere Krankheit, die das Leben kostet. Doch junge Familien oder auch junge Unternehmer mit einer gemeinsamen Firma haben oft keine Wahl. Mit Blick auf ihre Angehörigen oder ihr Business müssen sie sich mit der Frage beschäftigen: Was kommt danach? Kommt meine Familie, mein Geschäftspartner im Fall der Fälle auch ohne mich finanziell über die Runden?

Lautet die Antwort ‚nein‘ – und das dürfte in den meisten Fällen der Fall sein – empfehlen Experten, das Todesfallrisiko abzusichern. Eine Möglichkeit dafür bietet die sogenannte Risikolebensversicherung. Sie zahlt an begünstigte Dritte, zum Beispiel den Ehepartner, eine vorher vereinbarte Versicherungssumme aus, wenn der Versicherte unerwartet verstirbt.

„Insbesondere Familien mit Kindern, aber auch Paare ohne Kinder oder Geschäftspartner mit hohen finanziellen Belastungen stehen oftmals vor dem finanziellen Ruin, wenn ein Partner stirbt“, schreibt etwa die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in ihrem Ratgeber „Richtig versichert“. Der Abschluss einer Risikolebensversicherung sei daher dringend geboten, immer dann, wenn der Tod eines Partners „eine finanzielle Lücke reißt, die weder durch Renten noch vorhandenes Vermögen auszugleichen ist.“

Dabei hat die Risikolebensversicherung verglichen mit anderen Versicherungsarten einen entscheidenden Vorteil für Verbraucher: Weil die Voraussetzung für die Leistung und die Leistung selbst so klar definiert sind – die Zahlung der vereinbarten Versicherungssumme im Todesfall – müssen sich Verbraucher nicht vor Billigtarifen auf Kosten geringerer Leistung fürchten, wie es im Zweifel bei der Berufsunfähigkeitsversicherung oder Privaten Krankenversicherung vorkommen kann.

Statt auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu schauen, genügt bei der Risikolebensversicherung in der Regel der Blick auf den Preis. Das bestätigt auch Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten (BdV). Verbraucher, die vor Abschluss einer Risikolebenpolice korrekte Angaben zur Person und zum Gesundheitszustand machen – und damit das Risiko ausschließen, dass der Versicherer im Zweifel nicht bezahlt – könnten „im Großen und Ganzen Police nach dem Preis auswählen“, so der Experte.

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