Schutz bei Krankheit
Viele Zusatzversicherungen sind überflüssig

Private Zusatzversicherungen sind ein lukrativer Markt, auf dem auch gesetzliche Krankenkassen vermittelnd tätig sind. Doch viele Policen seien überflüssig, meinen Verbraucherschützer.

HB LEIPZIG. Ob Chefarztbehandlung im Krankenhaus, medizinische Extras wie bei Privatpatienten oder Kostenübernahme bei Brillen und Zahnersatz – der Markt an Zusatzversicherungen zum gesetzlichen Krankenversicherungsschutz wächst nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen: Seit es den gesetzlichen Kassen erlaubt ist, private Zusatzversicherungen zu vermitteln, könnten sich deren Mitglieder "kaum vor scheinbar lukrativen Offerten retten", teilen die Verbraucherschützer mit, "doch vorher prüfen ist besser, als sich an eine unnötige Versicherungspolice zu binden". Denn viele Angebote seien zu teuer, wenn man die Beiträge mit den Leistungen vergleiche. Empfehlung der Marktbeobachter: Kassenpatien¬ten, die etwa die Kosten für eine Brille abdecken möchten, sollten den erforderlichen Betrag lieber auf die hohe Kante legen, statt jeden Monat viel Geld in eine zusätzliche Versicherung zu investieren.

Ausführliche Informationen zum Pro und Kontra zusätzlicher Policen enthält auch die Verbraucher-Information "Zusatzversicherungen zur gesetzlichen Krankenversicherung", die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellt wurde. Die kostenlose Information ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen oder als Download im Internet unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de unter dem Link „Kostenlose Downloads“ in der Rubrik „Gesundheit“ erhältlich.

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