Schwache Renditen: Die Risiken der Lebensversicherung

Schwache Renditen
Die Risiken der Lebensversicherung

Die Renditen der Lebensversicherungen bröckeln weiter. Womit Kunden künftig noch rechnen können, welche Anbieter schon jetzt ihre Verzinsung senken.

Hoffentlich Allianz versichert? Nein, hoffentlich Allianz-Aktionär. Die Aktie der Allianz Lebensversicherung legte 2005 um 42 Prozent zu - weit mehr als die 27 Prozent Plus im Dax. Ihre Kunden dagegen speiste Deutschlands größte Lebensversicherung mit 4,5 Prozent ab. Auch 2006 wird es nicht mehr sein.

Dabei haben es Allianz-Kunden noch vergleichsweise gut. Viele Konkurrenten sind mit ihrer Gesamtverzinsung - Garantiezins von derzeit 2,75 Prozent plus Gewinne aus der Geldanlage der Versicherer - längst unter vier Prozent gerutscht. Und selbst das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich sind die Renditen der Lebensversicherung noch niedriger. Denn wer 100 Euro im Monat überweist, bezahlt davon im Schnitt 25 Euro für Vertrieb, Verwaltung und die Risikoprämie für eventuelle Leistungen an Hinterbliebene.

Nur 75 Euro sind der tatsächliche Sparanteil - und nur er wird verzinst. Im Fall der Victoria Versicherung blieben auf die Gesamtprämie nur 2,55 Prozent Rendite. Traumrenditen von sechs bis sieben Prozent wie noch 2002 sind längst Geschichte. Und die wird sich so schnell nicht wiederholen.

So senkten Volksfürsorge, Nürnberger, Swiss Life, Provinzial Rheinland, Cosmos, Continentale, Europa und Barmenia die Verzinsung ihrer Neuverträge.

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