Staatliche Zulagen sollen weiter gelten
Grüne wollen private Altersvorsorgekonten

Die Grünen-Arbeitsmarktexpertin Thea Dückert schrieb am Dienstag, die Tatsache, dass bislang nur 17 Prozent der Berechtigten einen Riester-Vertrag abgeschlossen hätten, zeige, dass die Bürger das Riester-System einer staatlich geförderten privaten Altersvorsorge nur unzureichend akzeptiert hätten. Die Leitfäden der Riester-Rente sähen aus wie Schaltskizzen von Kraftwerken.

HB BERLIN. Die Grünen-Arbeitsmarktexpertin Thea Dückert schrieb in einem Zeitungsbeitrag vom Dienstag, der Ansatz der Riester-Rente sei zwar „goldrichtig und alternativlos“. Das System aber sei viel zu kompliziert und werde daher von den Bürgern kaum akzeptiert. Wirkungsvoller wäre daher ein sehr viel einfacheres System, bei dem private Altersvorsorgekonten im Zentrum stehen sollten. Auf diese Konten sollte der Bürger bis zu einem Höchstbetrag von beispielsweise 3 100 Euro jährlich steuerfrei Einzahlungen für seine private Altersvorsorge vornehmen können. Wie er diese Gelder konkret anlege, solle er weitgehend frei wählen können. Die staatlichen Zulagen, wie sie für die Riester-Rente gewährt würden, würden weiter gelten.

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