Steuersparmodelle
Wie ein Kredit für die Rente die Steuer mindert

Wer einen Kredit aufnimmt, das Geld auf einen Schlag in eine Versicherung steckt und daraufhin eine lebenslange Rente erhält, darf die Kreditzinsen bei der Steuer von seinen Renteneinkünften abziehen.

Durch eine Zinsvorauszahlung (Disagio) kann am Anfang auf dem Papier ein hoher Verlust entstehen, den Versicherte steuermindernd von anderen Einkünften abziehen dürfen. Damit Finanzämter den Verlust anerkennen, müssen Betroffene belegen, dass sie voraussichtlich insgesamt mehr Rente erhalten, als sie Zinsen und Gebühren zahlen, und somit einen Totalüberschuss erwirtschaften.

Sieht der Vertrag mit der Versicherung vor, dass nach dem Tod eines Versicherten die Tochter die Rente erhält, sind diese Rentenzahlungen in die Überschussprognose einzubeziehen. Das hat der achte Senat des Bundesfinanzhofs entschieden (VIII R 76/03) und damit das positive Votum des zehnten Senats bestätigt. Für Steuersparer herrscht also Rechtssicherheit. In dem Fall durften Eltern Verluste absetzen, weil inklusive prognostizierter Rente für die Tochter ein Totalüberschuss entstand.

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