Tool der Woche: Wenn der Schaden nicht bezahlt wird

Tool der Woche
Recht bekommen ist oft teuer

Wenn der Schaden nicht bezahlt wird

Auf Platz vier des Roland-Rankings liegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Der Klassiker: Das Knöllchen wegen angeblich zu schnellen Fahrens. Um sich gegen Bußgelder oder den Führerscheinentzug zu wehren, greifen offenbar viele Versicherte auf ihre Police zurück.

Auf den fünften Platz fallen Schadenersatzforderungen: Zwei Skifahrer sind auf der Piste kollidiert, eine Zahnkrone bereitet Probleme oder der Hund des Nachbarn hat zugebissen. Wichtig zu wissen ist jedoch: „Die Rechtsschutzversicherung dient nur der Durchsetzung eigener Ansprüche. Wer selbst eine andere Person geschädigt hat und deshalb Zahlungen leisten soll, kann den Schaden von seiner Haftpflichtversicherung regulieren lassen“, erklärt Boss.

Bei der Auswahl der passenden Police können Versicherungsrechner helfen. Wer die Versicherung abschließt, kann damit entweder ausschließlich den privaten Bereich versichern oder zusätzlich Streitigkeiten miteinschließen, die im Berufsleben, im Straßenverkehr mit Fahrzeug oder als Mieter beziehungsweise Vermieter entstehen.

„Insbesondere für Vermieter kann eine Rechtsschutzpolice sinnvoll sein, denn Probleme wie ausbleibende Mietzahlungen können ein großes finanzielles Risiko darstellen“, sagt Boss. „Wer nur ab und zu Widerspruch gegen einen Strafzettel für zu schnelles Fahren einlegen will, braucht eher keine Rechtsschutzversicherung, denn solche Kosten sind in der Regel nicht existenzgefährdend.“

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Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider.
Katharina Schneider
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