Umfrage
Sparer wollen weniger auf die hohe Kante legen

Der Anteil der Sparer, die weniger sparen wollen, sei von Juni auf September um rund zwei Prozentpunkte auf 17,7 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit Umfragebeginn vor gut sechs Jahren, wie der Verband der Privaten Bausparkassen am Donnerstag in Berlin mitteilte. Nur knapp neun Prozent der Sparer wollten mehr Geld zur Seite legen - ein Prozent weniger als im Juni.

HB BERLIN. Wie im vergangenen Jahr legten 60 Prozent der Sparer ihr Geld für die Altersvorsorge zurück, wie die vom Emnid-Institut drei mal im Jahr durchgeführte Umfrage unter 2 000 Menschen ergab. 55 Prozent sparen für Konsum, fünf Prozentpunkte weniger als in der Herbstumfrage vergangenen Jahres. Gut die Hälfte der Sparer will sich ein eigenes Zuhause kaufen.

Die Zahl der Sparer insgesamt ist der Umfrage zufolge in den vergangenen Jahren gesunken. In diesem Jahr gaben im Schnitt 52 Prozent der Menschen an, dass sie für einen bestimmten Zweck Geld zur Seite legen. 2002 betrug ihr Anteil noch 53 Prozent, in den beiden Jahren davor sogar 55 Prozent.

Die Ergebnisse der Umfrage stehen nach Ansicht des Verbandes nicht im Widerspruch zum jüngsten Anstieg der statistischen Sparquote in Deutschland. In der Befragung der Bausparkassen werde vor allem das „aktive“ Sparen aus laufenden Einkommen abgefragt, während die Sparquote auch automatische Erträge aus vorhandenen Vermögen wie Zinsen oder Dividenden enthalte.

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