Vermögensverwalter schließen die Lücken
Wahl des Vermögensverwalters erfordert Zeit und Sorgfalt

Angesichts der finanziellen Versorgungslücke im Alter steigt die Nachfrage nach finanzieller Beratung und Betreuung. Allerdings belegen Untersuchungen von Verbraucherorganisationen immer wieder, dass der traditionelle Ansprechpartner, die Hausbank, seine Kunden oft nur unzureichend berät.

Vermögensverwalter stoßen in diese Lücke und bieten interessante Alternativen zur herkömmlichen Standardberatung der meisten Banken. Bei der Suche nach dem passendem Vermögensverwalter sollten einige Dinge beachtet werden, zumal der Markt für individuelle Vermögensverwaltung seit einigen Jahren stark in Bewegung ist.

Im Jahr 1997 wurde das Kreditwesengesetz (KWG) novelliert, mit erheblichen Auswirkungen auf die Vermögensverwalterbranche. Seitdem muss jeder, der eine gewerbsmäßige Finanzdienstleistung erbringt (mit Ausnahme der Vermittlung von Investmentfonds) eine Zulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vorweisen. Die BaFin veröffentlicht im Internet eine vierteljährlich aktualisierte Liste aller zugelassenen Finanzportfolioverwalter. Es ist sehr bedeutsam, sich als erstes nach der Zulassung zu erkundigen.

Nach dieser Vorauswahl sollte ein persönliches Gespräch geführt werden, um den Vermögensverwalter kennen zu lernen und sich davon zu überzeugen, wie er arbeitet. Ein guter Vermögensverwalter empfindet das ausführliche Gespräch nicht als notwendiges Übel, sondern als unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit. Schließlich muss er für jeden Kunden eine individuelle Investmentstrategie erstellen. In diesem Gespräch sollten auch Fragen nach seinen Erfolgen gestellt werden. Auch eine Aussage darüber, wie lange manche Kunden schon betreut werden, liefert einen Anhaltspunkt, ob der Verwalter vor allem vertriebsorientiert denkt oder ob er es auch versteht, seine Kunden nach Vertragsabschluss zu halten. Um die individuelle Betreuung auch in der Praxis gewährleisten zu können, sollte der persönliche Ansprechpartner zudem nicht mehr als 30 bis 40 Kunden betreuen.

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