Viele Deutsche legen zu wenig fürs Alter zurück
Wenn Riester nicht reicht

Viele Deutsche im mittleren Alter werden einer Studie zufolge als Rentner künftig kürzer treten müssen. Nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) legte mehr als die Hälfte der untersuchten Haushalte nicht genug für die Altersvorsorge zurück.

HB BERLIN. „Wer zu den Geburtsjahrgängen zwischen 1959 und 1973 gehört und seinen Ruhestand mit 65 anstrebt, hat 26.000 Euro zu wenig gespart, um das Alter sorgenfrei genießen zu können“, schrieb der Autor der Studie, Manfred Jäger.

Die künftigen Rentner müssten sich darauf einstellen, dass ihre Bezüge im Vergleich zu ihrem früheren Gehalt viel geringer ausfallen werden. „Im Jahr 2030 bekommen Ruheständler, die im Idealfall 45 Jahre gearbeitet und durchschnittlich verdient haben, nur noch rund 40 statt derzeit etwa 50 Prozent ihres früheren Bruttoeinkommens vom Staat überwiesen“, schrieb Jäger.

Fast zehn Millionen Bürger hätten zwar mit Riester-Verträgen zusätzlich für das Alter vorgesorgt. „Allerdings ist noch nicht ausreichend erforscht worden, ob diese Verträge wirklich zusätzlich zu bisherigen Sparanstrengungen hinzukommen oder ob sie andere Anlagen einfach nur ersetzen“, heißt es in der Studie.

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