Vorschriften für Riesterrente vereinfacht
Private Versicherung wird attraktiver

Die Private Rentenversicherung, die im Drei-Schichten-Modell der Altersvorsorge von Bert Rürup mehrfach vorkommt, musste umstrukturiert werden – entsprechend dem gesamten System.

Die Details: Zu Rürups erster Schicht gehören die Gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke und ab Januar 2005 die von Rürup erfundene Basis-Rente, die so genannte Rürup-Rente. Diese Rente ist eine spezielle Form der Privaten Rentenversicherung, die vom Staat finanziell gefördert wird. Rürups zweite Schicht ist die betriebliche Altersvorsorge und die im Jahr 2002 eingeführte Riester-Rente. Die Riester-Rente gibt es unter anderem als spezielle Form der Privaten Rentenversicherung, die vom Staat finanziell gefördert wird. Rürups dritte Schicht besteht aus allen Privaten Rentenversicherungen, die nicht nach Rürup oder Riester gefördert werden. Sie werden auch als klassische Leibrentenversicherungen bezeichnet.

Da die Rürup-Rente erst zu Jahresbeginn eingeführt wurde, befinden sich die Anbieter noch in der Aufwärmphase. Wer bisher eine nicht geförderte klassische Private Rentenversicherung hat, sollte prüfen, ob er nicht zu einer Rürup-Rente mit Förderung wechseln sollte. Der Förderung stehen aber auch Nachteile gegenüber, so dass eine detaillierte individuelle Beratung nötig ist.

Die Private Rentenversicherung gibt es auch als Riester-Rente: 2005 bekommt jeder Riester-Sparer vom Staat 76 Euro jährlich dazu. Für jedes Kind gibt es noch einmal 92 Euro. Riester-Renten waren bisher sehr kompliziert. Elf Voraussetzungen bei den Vertrags-Bedingungen mussten die Anbieter erfüllen, damit der Staat die Zertifizierung für die finanzielle Förderung gab. Ab 2005 wurde die Riester-Rente vereinfacht: Nun zahlt der Staat bei einer Riester-Rente feste Zuschüsse. Bisher musste jedes Jahr ein Antrag auf Zuteilung des Jahres-Zuschusses gestellt werden. Jetzt reicht ein einmaliger Dauerzulageantrag.

Neu ist auch, dass 30 Prozent des angesparten Kapitals zu Beginn der Rentenzahlungsphase entnommen werden darf, der Rest in laufenden Rentenzahlungen. Die Anbieter der Produkte mussten bisher eine Kapital-Garantie abgeben, dass zu Beginn der Rentenzahlungsphase 100 Prozent aller gezahlten Beiträge zur Verfügung stehen. Diese Sicherheit wurde auf 85 Prozent gesenkt.

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