Vorsorge und Versicherung
Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Ein neues Gesetz regelt erstmals die Zulassung von Versicherungsvertretern.

Zulassungspflicht: Wer Versicherungen vertreibt, braucht ab heute eine Genehmigung. Wer bloß nebenher Policen vermittelt, wie etwa Tchibo oder Fielmann, bleibt von den neuen gesetzlichen Anforderungen verschont.

Qualifikation: Voraussetzung für die Zulassung als Vermittler sind geordnete Vermögensverhältnisse und der Nachweis ausreichender Fachkenntnisse. Befreit davon sind allerdings diejenigen Vermittler, die seit dem 31. August 2000 ununterbrochen als Vermittler arbeiten und sich bis zum 1. Januar 2009 registrieren lassen.

Transparenz: Der Vermittler muss gegenüber dem Kunden zu erkennen geben, ob er nur die Policen einer oder mehrerer Gesellschaften vermitteln darf.

Beratungspflicht: Der Vermittler ist jetzt verpflichtet, den Verbraucher ordentlich zu beraten. Die Beratung ist jedoch durch zwei Regeln begrenzt: Anlassbezogenheit und Aufwandsbezogenheit. Das bedeutet etwa, der Kunde muss nicht zur Tierhalter-Haftpflicht beraten werden, nur weil der Vermittler in der Wohnung einen Hund bellen hört. Auch muss die Beratung in einem angemessenen Verhältnis zum Beitrag sein.

Dokumentation: Den Beratungsprozess muss der Vermittler genauestens dokumentieren und dazu ein abschließendes Protokoll erstellen.

Haftung: Für den Fall einer Falschberatung ist vorgesorgt: Makler müssen eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung über eine Million Euro abschließen. Bei den klassischen Vertretern trägt der jeweilige Versicherer die Haftung.

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