Vorsorgeprodukte- Bedarf bedenken
Fallstricke

Ab 01.Januar 2005 gibt es bei der Altersvorsorge massive steuerliche Änderungen.Wer jetzt noch ein Vorsorgeprodukt abschließen will, sollte den Bedarf bedenken und Produkte nicht mischen.

Bedarf bedenken: Etwa die Hälfte aller Kapitallebensversicherungen lösen Versicherte vorzeitig auf. Deshalb: Bevor Geld in die Altersvorsorge wandert, muss erst einmal ein Polster für plötzliche Notfälle wie Lohnausfall da sein. Etwa drei bis sechs Monatsgehälter sollten Sparer dafür vorhalten. Außerdem muss das Risiko von Berufsunfähigkeit und Todesfall mit entsprechenden Versicherungen abgedeckt sein. Geld für Ersatzanschaffungen, Reparaturen und Reisen gehört ebenfalls auf leicht zugängliche Konten. Erst wenn dieser Bedarf abgesichert ist, kann Geld in die Altersvorsorge fließen.

Produkte nicht mischen: Sparer fahren am besten, wenn sie die Absicherung für den Todesfall oder für Berufsunfähigkeit und für das Alter getrennt abdecken. Das ist günstiger und flexibler als etwa eine Lebensversicherung, die auch den Todesfall abdeckt. Bei der Wahl der Sparform gilt: keine langen Verpflichtungen, wenn die Lebensumstände sich noch ändern können. Außerdem: nichts kaufen, was man nicht versteht.

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