Zahl der Fondsverträge steigt
Anleger lernen Riester schätzen

Die deutschen Anleger lernen die staatlich geförderte Altersvorsorge nach Riester schätzen. Investoren schließen dabei zunehmend Fondsverträge ab. Das belegen die Halbjahreszahlen des Verbands der deutschen Fondsindustrie (BVI).

rez FRANKFURT. Anleger haben demnach in den ersten sechs Monaten 237 000 neue Riester-Fondsverträge abgeschlossen. Das sind fast achtmal so viele wie im ersten Halbjahr 2005. Der Bestand der Fondsverträge stieg 2006 um gut 41 Prozent auf insgesamt 811 249.

Riester-Fondsverträge werden beliebter, wenngleich bislang siebenmal so viele Anleger eine Riester-Versicherung abgeschlossen haben, wie ein Vergleich der jüngsten verfügbaren Daten für den Gesamtmarkt des ersten Quartals 2006 zeigt. Während der Bestand der Fondsverträge im ersten Quartal um ein Fünftel auf 689 000 kletterte, legten Riester-Versicherungen um ein gutes Zehntel auf rund fünf Millionen Policen zu. Ein Schattendasein führen die Banksparpläne mit 265 000 Verträgen.

Der BVI weist mit Blick auf die zunehmende Beliebtheit der Fondsverträge darauf hin, dass Fonds hohe Renditen erzielten und Anleger mit ihnen zugleich gegen Kapitalverlust geschützt seien. Ein verheirateter Familienvater mit zwei Kindern könne mit einem Riester-Fondsvertrag in 30 Jahren nach einer Einzahlung von rund 46 000 Euro – eine Rendite von sechs Prozent im Jahr unterstellt - insgesamt rund 165 000 Euro ansparen. Die staatlichen Zulagen allein brächten ihm ein Viertel der Summe ein, betont der BVI. Für Bezieher hoher Einkommen dominiere dagegen der Steuervorteil.

Seit das Antragsverfahren auf Zulagen für 2005 vereinfacht und die Vergütung der Versicherungsvermittler verbessert wurde, sind deutlich mehr Riester-Verträge abgeschlossen worden.

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