Zahl der Versicherungsprodukte für Ältere wächst
Senioren rücken in den Fokus der Versicherer

Bis vor wenigen Jahren galten Senioren in dieem Bereich noch als unversicherbar. Doch die demographische Umschichtung hat ein zum Umdenken bei den Versicherungen geführt. Mit günstigen Policen rund um den Unfallschutz wird nun um die über 60 -jährigen geworben.

DÜSSELDORF. Die deutschen Versicherer buhlen mit immer ausgefeilteren Produkten um die stetig wachsende Zahl der Senioren. „Bis vor wenigen Jahren galten Senioren mit Ausnahme der Sterbegeldversicherung als unversicherbar“, sagt Prof. Elmar Helten vom Münchener Institut für Senioren-Ökonomie (Sen-Econ). Doch mittlerweile reißt man sich in der Finanzbranche um die Alten. Besonders in der Schadenversicherung tut sich einiges. Aktuell bietet die Nürnberger Versicherungsgruppe bereits einen „Unfall- Komfort-Schutz für 50 bis 88-jährige“ an. Nun kündigte auch die kleine Berliner Ideal Versicherung an, Anfang September einen eigenen Schadenversicherer gründen zu wollen. Erstes Projekt: Eine Rechtschutz-Senioren-Police.

Ansatzpunkt ist der Arbeitsrechtsschutz, der normalerweise standardmäßig zur Familienpolice gehört, aber von Senioren nicht mehr benötigt wird. „Ich schätze, dass 30 bis 40 Prozent aller Familien-Policen betroffen sind, weil hier nur noch Senioren unter Vertrag stehen“, sagt Jacobus. Diese Schätzung des Ideal-Vorstands wird zumindest von der Düsseldorfer ARAG-Versicherung bestätigt. „Rund 33 Prozent unserer Versicherungsnehmer sind 60 Jahre und älter“, sagt Pressesprecher Klaus Heiermann. Während die Münchener Allianz zu dieser Frage schweigt, kommt die HUK-Coburg zu einem rund 20-prozentigen Anteil ihrer Rechtsschutzversicherten, die 60 Jahre und älter sind. Ohne Verkehrsrechtsschutz gibt es derzeit in Deutschland rund 14 Mill. Rechtsschutzpolicen, schätzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

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