Zulage für 2004
Frist bis Jahresende für Riester-Sparer

Wer für seinen Riester-Vertrag die Zulage für das Jahr 2004 noch nicht beantragt hat, sollte sich beeilen. Bis Jahresende kann er den Antrag noch bei seinem Anbieter einreichen.

HB BERLIN. Das Sozialministerium rät, beim Versicherungsanbieter nachzufragen, ob der Zulagen-Antrag vorliegt und ihn anderenfalls nachzureichen. Die Zulage müsse in jedem Fall beantragt werden, auch wenn die darüber hinausgehende steuerliche Förderung in Anspruch genommen werden solle.

Erst Anfang 2005 hatte die Bundesregierung den so genannten Dauerzulagenantrag für die Riester-Rente eingeführt. Damit kann nun der Anbieter – die Versicherung oder Bank – die Zulagen regelmäßig für den Sparer beantragen. Für die Jahre davor musste dies der Betroffene jeweils selbst tun.

Das Ministerium rührte nochmals die Werbetrommel für die staatliche geförderte private Altersvorsorge. Wer bis zum Jahresende einen Vertrag abschließe, könne sich die Zulagen oder Steuerersparnisse für 2006 noch sichern. Dazu müssen drei Prozent des Bruttoverdiensts 2005 in eine förderfähige private Rentenversicherung eingezahlt werden.

Ein Ehepaar mit zwei Kindern und zwei Riester-Verträgen müsste bei 30 000 Euro sozialversicherungspflichtigem Einkommen demnach 900 Euro investieren. Von dieser Summe übernimmt der Staat 504 Euro in Form von Zulagen, nämlich 114 Euro je Ehepartner und 138 Euro pro Kind, wie das Ministerium vorrechnete. Die Familie müsste selbst 396 Euro aufbringen. Inzwischen sparen den Angaben zufolge sieben Millionen Menschen mit Riester-Produkten für das Alter.


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