Welthandelsindex
Weltweiter Handel bricht Rekorde

Die Auftragslage, die Auslastung und das Wachstum der Unternehmen ist so rosig wie noch nie. Von der weiteren Belebung des weltweiten Handels soll besonders der deutsche Aktienmarkt profitieren.
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FrankfurtEs waren zuletzt Tage, an denen fürchteten viele Börsianer schon, es könnte demnächst wieder deutlich bergab gehen an den Märkten. Zu verschreckt waren sie über die vagen Ankündigungen vor allem der US-Notenbank, die bisherige Förderpolitik könne allmählich ein Ende finden. Und zu ungläubig blickten sie auf das, was in Japan politisch angetrieben wurde und sich jetzt wohl als Strohfeuer erweist.

All das, was eigentlich die Kurse treiben sollte, nämlich das Wachstum der Unternehmen, deren Auftragslage und Auslastung, geriet völlig in den Hintergrund. Dabei sieht es dort so rosig aus wie nie. Der Welthandelsindex, den die Kölner Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Markus C. Zschaber jeden Monat exklusiv für das Handelsblatt erstellt, ist zuletzt noch einmal angestiegen. Mit 65,8 Punkten notiert er so hoch wie noch nie in seiner nun zweijährigen Historie.

Der Welthandelsindex fasst die weltweiten Aktivitäten auf den vier Transport- und Handelswegen zu Wasser, in der Luft, per Schiene und auf der Straße zusammen. Was es bislang nur für einen Handelsweg gab, beispielsweise mit dem bekannten Baltic Dry Index für die Schifffahrt, bietet nun ein umfassendes Bild auf den Welthandel. Ab Indexständen von 50 Punkten steigt dieser bereits. Unterhalb dieses Niveaus lässt der Welthandel hingegen nach, unter 45 Punkten sogar deutlich.

Umso erfreulicher wertet Zschaber das aktuelle Rekordniveau. Und kann sich dabei eine süffisante Bemerkung in Richtung der vielen Zweifler zuletzt nicht verkneifen: „Ich muss alle Pessimisten enttäuschen, aber die strukturellen Voraussetzungen sind so, dass das dritte und vierte Quartal dieses Jahres bereits deutliche Wachstumspotenziale im globalen Kontext anzeigen sollten“.

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Die Grenze der Vollbeschäftigung bald erreicht?

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  • So wie ich es lese, sind es empirische Datenerfassungen und die Resultate aus diesen! Die messbaren Waren- und Güterbewegungen selbst, stehen in der Tat auf einem sehr hohen Niveau, dass lassen nicht nur Branchenverbände verlauten, sondern auch viele Logistikunternehmen, weltweit.

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