23.03.2009

Wichtige Begriffe: Die Sprache der Zertifikat

Nicht nur Zertifikate sind vielen Anlegern fremd. Auch einige Fachausdrücke, die sich in den Produktbeschreibungen und Marketing-Broschüren der Emittenten finden, hinterlassen manche Investoren ratlos. Im sechsten Teil des Zertifikate-Einmaleins erklären wir Ihnen auf Handelsblatt.com daher die wichtigsten Begriffe aus der Welt der Zertifikate.

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Wer sich mit Zertifikaten beschäftigt, muss bei manchen Begriffen genauer hinschauen. Illustration: CorbisLupe

Wer sich mit Zertifikaten beschäftigt, muss bei manchen Begriffen genauer hinschauen. Illustration: Corbis

Anleger, die sich zum ersten Mal mit Zertifikaten befassen, stoßen schnell auf Begriffe, die Ihnen bei früheren Geldanlagen noch nie begegnet sind. In der Tat gibt es bei Zertifikaten - im Wesentlichen aufgrund ihrer Entstehung aus der Welt der Optionsscheine - eine Reihe von Spezialbegriffen, die einer Erklärung bedürfen. Die wichtigsten Begriffe erklären wir Ihnen im Folgenden kurz:

Emittent: Die Bank, die ein Zertifikat auf den Markt bringt, wird als Emittent bezeichnet.

Basiswert/Underlying: Als Basiswert bezeichnet man das Finanzinstrument, das einem Zertifikat zugrunde liegt. Dies ist in den meisten Fällen eine Aktie oder ein Index, kann aber auch ein Währungskurs, ein Rohstoff oder ein Korb verschiedener Aktien sein.

Das Einmaleins der Zertifikate

Serie: Das Einmaleins der Zertifikate

Übersichtsseite der Serie: handelsblatt.com/z-einmaleins
Hintergrund und Produkte: Handelsblatt Zertifikate-Rubrik
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Basispreis/Strike:

Der Basispreis ist der Kurs, zu dem der Basiswert gekauft oder verkauft wird. "Strike" ist die Fachbezeichnung im Englischen, die letztlich das gleiche meint.

Barriere: Barrieren sind Kursmarken, die im Auszahlungsprofil vieler Zertifikate eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere bei Teilschutzzertifikaten haben sie eine große Bedeutung: Viele Papiere sichern Anlegern so lange eine Zahlung zu, so lange der Kurs des Basiswertes eine bestimmte Barriere nicht unter- oder überschritten hat.

Cap: Der Cap beziffert bei etlichen Zertifikaten die Obergrenze, bis zu der Anleger maximal an Kursgewinnen des Basiswertes teilnehmen.

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