
UNKEL. An Aktien hat sich sicherlich der ein oder andere Anleger schon einmal die Finger verbrannt. Und dennoch gilt: Auf lange Sicht betrachtet, sind sie die renditestärkste Anlageklasse. Hätte es zum Beispiel bereits 1970 ein Dax-Index-Zertifikat gegeben, dann wäre dieses Papier heute zehnmal mehr wert als damals. Das entspräche einer durchschnittlichen Rendite von rund sechs Prozent im Jahr.
In dieser Rechnung gibt es allerdings ein großes Ärgernis - der Durchschnittswert ist nur ein Durchschnittswert. Denn leider gibt es auch schlechte Börsenzeiten. Und in diesen machen Anleger oft schmerzliche Erfahrungen wie zuletzt während der Kreditkrise in den Jahren 2007 und 2008. Auf solche Erfahrungen möchten Anleger in der Regel gerne verzichten. Verdienen, wenn es brummt, aber auf der sicheren Seite sein, wenn es kracht - davon träumen Investoren.
Garantie ist nicht gleich Garantie
So zählen Garantiezertifikate zu den Lieblingen deutscher Anleger. Der Verkauf von Finanzderivaten mit Sicherheitsmechanismus boomt. Nach Angaben des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) steckt in Deutschland derzeit jeder fünfte Euro des Zertifikate-Anlagevolumens in Garantiezertifikaten. Weitere 44 Prozent sind in sogenannte strukturierte Anleihen investiert, von denen ein großer Teil mit Kapitalgarantie ausgestattet ist.
Es gibt verschiedene Arten von Garantiezertifikaten. Manche garantieren einfach die Rückzahlung des Emissionspreises, manche knüpfen die Rückzahlungshöhe an Bedingungen, wieder andere passen die Rückzahlungshöhe nach und nach an. Beliebt bei Anlegern sind vor allem die klassischen Garantie-Zertifikate. Sie locken mit einem zuckersüßen Renditeversprechen: Voller Gewinn, wenn alles gut geht. Sonst gibt es am Ende der Laufzeit zumindest das eingesetzte Kapital zurück.
Ein Beispiel: Ein Zertifikat auf den EuroStoxx 50 wird zum Preis von 100 Euro ausgegeben. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre. Ist der Index am Laufzeitende gestiegen, gewinnt auch der Zertifikate-Inhaber. Der Gewinn ist dann genau so hoch, als hätte er ein Indexzertifikat gekauft hätte. Notiert der Index dagegen niedriger als zu Beginn, gibt es 100 Euro pro Zertifikat zurück. Das Verlustrisiko scheint auf dem ersten Blick ausgeschlossen.
Wer den banken immer noch ihre Papierchen abkauft, ist selber schuld.
So genau, wie hier beschrieben, wusste ich nicht, wie dies mit der Garantie funktionieren kann.
Damit können sich investmentbänker wieder richtig austoben. Ohne eigenes Risiko können mit den Optionsanteilen Weizen- oder Ölpreise hochgetrieben werden. bei jeder Spekulation auf Differenzen der Preise wird kein Wert geschöpft, sondern einer verliert, der andere gewinnt. Und einer gewinnt immer. Die bank.
Der Vergleich mit Lotto oder Roulette ist sehr treffend. Allerdings erfährt man dabei ziemlich schnell, ob man gewonnen hat. bei diesen beschriebenen Mechanismen der Garantiezertifikate erst am Ende der Laufzeit.
Vor der Zeit verkaufen, macht meist wenig Sinn. Wenn man die Zertifikate mit Plus verkaufen kann, lohnt es sich eher sie zu halten.
böses Spiel.
So genau, wie hier beschrieben, wusste ich nicht, wie dies mit der Garantie funktionieren kann.
Damit können sich investmentbänker wieder richtig austoben. Ohne eigenes Risiko können mit den Optionsanteilen Weizen- oder Ölpreise hochgetrieben werden. bei jeder Spekulation auf Differenzen der Preise wird kein Wert geschöpft, sondern einer verliert, der andere gewinnt. Und einer gewinnt immer. Die bank.
Der Vergleich mit Lotto oder Roulette ist sehr treffend. Allerdings erfährt man dabei ziemlich schnell, ob man gewonnen hat. bei diesen beschriebenen Mechanismen der Garantiezertifikate erst am Ende der Laufzeit.
Vor der Zeit verkaufen, macht meist wenig Sinn. Wenn man die Zertifikate mit Plus verkaufen kann, lohnt es sich eher sie zu halten.
böses Spiel.





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