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Anlagestrategie: Buy in May and stay

„Sell in May and go away“, heißt eine alte Börsenregel. Der Spruch wird gern und oft zitiert. Doch wer sich an den Rat hält, verpasst zuweilen gute Monate an den Börsen.

Ein Händler schaut im früheren Parketthandelssaal der Deutschen Börse auf seinen Monitor: Gibt es auch in diesem Jahr eine Sommerflaute? Quelle: dapd
Ein Händler schaut im früheren Parketthandelssaal der Deutschen Börse auf seinen Monitor: Gibt es auch in diesem Jahr eine Sommerflaute? Quelle: dapd

DüsseldorfBörsenregeln, besonders wenn sie sich reimen, haben einen gewissen Charme: Man kann sie sich leicht merken. Und wenn viele Anleger so handeln, wie es die Börsenregel sagt, dann tritt nicht selten eine sich selbst erfüllende Prophezeiung ein. Folge: Die Börsenregel bestätigt sich selbst.

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Börsenweisheiten

So schien es auch lange Zeit mit dem alten Spruch „Sell in May and go away“ (Verkaufe im Mai und geh´ weg) zu gehen. Der deutsche Leitindex Dax hat in den vergangenen Jahrzehnten jeweils von Anfang Mai bis Ende September durchschnittlich rund zwei Prozent an Wert verloren, während die Börsenmonate von Januar bis April und Oktober bis Dezember als starke Monate für Aktieninvestments gelten. In guter Erinnerung sind vielen Anlegern vielleicht auch drei heftige Kurseinbrüche des Dax in den vergangenen drei Jahren – jeweils im Mai.

So scheint es wohl kein Zufall, dass passende Saison-Zertifikate, die die Entwicklung des Dax oder des Euro Stoxx abbilden, die Sommermonate dabei aussparen und erst im Herbst wieder investieren, sich in den vergangenen Jahren bewähren konnten. Zum Beispiel ein Indexzertifikat von Hypo-Vereinsbank Onemarkets, das sich auf den eigens dafür entwickelten HVB Europa Saison Index bezieht: Der Index vollzieht von Oktober bis Juli die Wertentwicklung des Euro Stoxx 50 nach und lässt die Monate August und September aus (WKN: HV1A2N).

So legen die Deutschen ihr Geld an

  • Top 7

    Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

  • Top 6

    Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

  • Top 5

    Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

  • Top 4

    Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

  • Top 3

    Im laufenden Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold, war mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

  • Top 2

    Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

  • Top 1

    Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Seit der Auflage des Zertifikats im Februar 2006 hat das Zertifikat zwar etwas an Wert eingebüßt, denn in diese Zeit fiel der brutale Kursabsturz an den Börsen als Reaktion auf die Finanzkrise: Zwischen Dezember 2007 und März 2009 verlor der Euro Stoxx 50 Index mehr als 50 Prozent seines Wertes. Nach sieben Jahren Laufzeit lässt sich allerdings festhalten: Das Zertifikat schneidet unter dem Strich inzwischen mehr als sieben Prozent besser ab als der Euro Stoxx 50 – das sind gut ein Prozent pro Jahr.

  • 05.05.2013, 18:08 UhrAutornarr

    Kaufen Sie sich lieber ein neues Auto - die 20-30% Barnachlaß entspricht dem Erlassen des Wertverlustes im ersten Jahr!

  • 05.05.2013, 18:04 UhrKatzengoldgejammer

    Wohl verzockt bei der Anlage? Sowenig Rendite wie Gold und Silber noch abwerfen dürften ein zweifelhafter Rat...

  • 05.05.2013, 18:00 UhrZocki

    Pray in May and stay or go away?

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