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Chartanalyse: Renaissance der Telekomwerte steht bevor

Wer im neuen Jahr Gewinne erzielen will, sollte auf andere Branchen setzen. Vernachlässigte Sektoren werden Boden gut machen, anderen wird die Luft ausgehen. An die Stelle von Tech-Aktien rücken Telekomwerte.

Die Aktie der Deutschen Telekom hat lange enttäuscht. Wird sich das in diesem Jahr ändern? Quelle: dapd
Die Aktie der Deutschen Telekom hat lange enttäuscht. Wird sich das in diesem Jahr ändern? Quelle: dapd

Während viele Analysten ihre Einschätzungen – kaufen oder verkaufen – auf Basis fundamentaler Daten wie Gewinnentwicklung, wirtschaftlichem Umfeld oder Dividendenrendite fällen, gehen technische Analysten rein vom Verlauf der Kurse oder von Indikatoren aus. Das Ergebnis einer solchen Analyse von Charttechniker Frederik Altmann zeigt eine interessante Branchenrotation innerhalb der Stoxx 600-Indizes. Vernachlässigte Branchen werden Boden gut machen, anderen Sektoren wird die Luft ausgehen.

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Nachholpotenzial hat laut Altmann der Stoxx 600 Telecommunications Index, der an der allgemeinen Börsenrally im vergangenen Jahr nicht teilgenommen hat. „Aus technischer Sicht bildeten die europäischen Telekomwerte aber einen soliden Boden über 223 Punkten aus. Zu Jahresbeginn haben sich die zuvor vernachlässigten Aktien nach oben abgestoßen“, so Altmann. Deshalb weise der Sektor nun ein relativ gutes Chance-Risiko-Profil aus. Sein Fazit: „Die Sektorrotation könnte 2013 eine Renaissance der Telekomwerte bringen.“

Telekomwerte vor Comeback.
Telekomwerte vor Comeback.

Denn in den vergangenen Monaten hat sich beim Stoxx 600 Telecommunications durch mehrere Tiefpunkte eine starke Unterstützungszone zwischen 223 und 226 Punkten ausgebildet. Nun ist der Index davon nach oben abgeprallt und ist jetzt weiter auf dem Weg gen Norden. „Einen ersten positiven Impuls konnte das Barometer zuletzt mit einem neuen Zwei-Monats-Hoch setzen“, bestätigt Altmann. Damit wurde auch ein Widerstand bei 231 Zählern durchstoßen, der sich aufgrund von Fibonacci-Berechnungen, die technische Analysten gerne nutzen, ergibt.

Anlagestrategie Womit die Deutschen am liebsten zocken

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Nun hat der Telekom-Index weiteres Erholungspotenzial bis zur Marke von 256 Punkten. Dort lauert eine Widerstandszone, die sich aus mehreren Hochpunkten seit Mitte 2011 ergibt. Da der Index mehrmals an der Zone scheiterte, gilt sie als massiv. Frederik Altmann ist dennoch optimistisch: „Kann das Aktienbarometer diese Hürde überwinden, ist längerfristig ein Test des Hochs von Anfang 2011 bei knapp 290 Punkten möglich.“ Voraussetzung für dieses positive Szenario: Auf dem Weg nach oben wird die 200-Tage-Durchschnittslinie, die derzeit bei 239 Zählern liegt, geknackt.   

  • 09.02.2013, 21:38 Uhrnonprofit

    Das sehe ich ähnlich. Es gibt im Mai 5k Dividende für meine T-Aktien und wenn es in 2014 nur noch 4k werden - auch egal (so wie die Charts)...

  • 11.01.2013, 15:20 Uhrmarvel_master

    Hallo,

    ich weiß ja auch nicht, aber ich kann dieser Chartanalyse nix abgewinnen. Wenn ich schon lese:
    "Nun ist der Index davon nach oben abgeprallt und ist jetzt weiter auf dem Weg gen Norden."

    Ja, aber nur im Norden. Im Süden ist eher schlecht. Und Nachts ist es kälter als draußen.

    Die einzigen die mit Chartanalyse Geld verdienen sind die Leute, die die Bücher dafür schreiben und verkaufen.

    VG
    Marvel

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