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Chartanalyse: RWE-Vorzugsaktie findet keinen Halt

Während der deutsche Leitindex Dax in den vergangenen Monaten zulegt hat, verlor die RWE-Aktie deutlich an Wert. Nun könnte es für den Titel des Essener Energieversorgers sogar noch weiter abwärts gehen.

Schwere Zeiten für RWE-Aktie: Ihr drohen weitere Kursverluste. Quelle: dapd
Schwere Zeiten für RWE-Aktie: Ihr drohen weitere Kursverluste. Quelle: dapd

DüsseldorfSeit vier Jahren kennt der Chart der RWE-Vorzugsaktie nur eine Richtung: abwärts. In diesem Zeitraum hat das Wertpapier 75 Prozent an Wert verloren. Und nun droht nach Meinung des Chartexperten Dr. Hans Dieter Schulz weiteres Ungemach für den Titel des Energieversorgers.

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Begriffe aus der Charttechnik

  • Widerstand- und Unterstützungslinien

    Kann der Kursverlauf mehrmals einen bestimmten Kurs nicht überwinden entsteht eine Widerstandslinie. Wird der Widerstand durchbrochen entsteht ein Kaufsignal. Wird ein bestimmter Kurs mehrmals erreicht und nicht unterschritten, entwickelt sich eine Unterstützungslinie. Wird die Unterstützung durchbrochen, entsteht ein Verkaufssignal.

  • Auf- und Abwärtstrend

    Ein Trend gibt die grundsätzliche Richtung eines Kursverlaufs an. Er wird bei steigenden Kursen als Aufwärtstrend, bei gleich bleibenden Kursen als Seitwärtstrend und bei fallenden Kursen als Abwärtstrend bezeichnet. Trends besitzen eine unterschiedliche Dauer. Zu unterscheiden sind hier der Primärtrend (langfristig), der Sekundärtrend (mittelfristig) und der Tertiärtrend (kurzfristig). Kann zusätzlich zur unteren Trendlinie eine parallele obere Trendlinie gezogen werden, entsteht ein Trendkanal.

  • Gleitende Durchschnitte

    Gleitende Durchschnittslinien dienen der Kursglättung. Zu Bestimmung der Durchschnitte werden die Kurse für einen festen Zeitraum addiert und durch die Anzahl der Tage geteilt. Gängige Durchschnitte sind die 38-, 100- und 200-Tage-Linie. Je länger der gewählte Zeitraum ist, umso „glatter“ verlaufen die Durchschnittslinien.

In den vier Jahren kam es zuletzt zu einer größeren Zwischenerholung, die im September 2011 startete. Allerdings ist diese nach einem halben Jahr ins Stocken geraten. „Im November 2011 fielen die Kurse dann sowohl unter die 200-Tage-Linie als auch unter den seit September 2011 gültigen Aufwärtstrend“, sagt Schulz. „Das hat ein neues Verkaufssignal ausgelöst.“

Hinzu kommt, dass die RWE-Aktie in keiner Weise vom allgemeinen Börsenaufschwung profitiert hat. Während der Dax in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt hat, musste der Energiekonzern erneut kräftig Federn lassen und durchbrach zuletzt sogar die Unterstützung bei 28 Euro. „Das lässt nun weitere Kursverluste erwarten“, bilanziert der Charttechniker. Für ihn liegen die nächst tieferen, eher schwach ausgeprägten Unterstützungen bei 26, 22 und 18 Euro.

  • 12.02.2013, 18:00 UhrOLDENDORP

    ........................................
    ..AUCH FREIE MITARBEITER SOLLTEN........
    SORGFÄLTIG ARBEITEN - HERR RÖBER..!!
    ........................................
    ..
    RWE VZ findet keinen halt
    ..
    sie veröffentlichen eine analyse über die
    RWE VZ augerechnet an dem tage, an dem auf
    godemode.trader.de auf eine trendwende hin-
    gewiesen wurde..
    ..
    seit tagen gibt es einen sektorwechsel, eon
    nach allzeittief und rwe werden gekauft, in
    erster linie natürlich die im dax vertretenen
    stämme..
    ..
    warum sie die vorzüge analysiert haben, bleibt
    sicher ihr geheimnis, sind diese doch wesent-
    lich geringer kapitalisiert.
    ..
    wichtig ist jedenfalls, dass eon nach allzeit-
    tief charttechnisch interessant und der gesamte
    sektor von der sektorrotation profitieren wird.
    ..
    übrigens
    unterstützung liegt bei € 20,80 und nicht bei 18,oo
    .................................................
    .................................................
    es ist schade, dass hier falsche daten verbreitet
    werden..!!!!
    .................................................
    mfg
    oldendorp

  • 12.02.2013, 15:51 UhrMazi

    Man betrachte sich nur die Zeiten vor und nach "Roels" dann sieht man, dass ein "Kindergarten" Vorstand spielte.

    RWE hätte es gut gestanden von einem Profi gesteuert zu werden. Aber genau dies sicherzustellen, das war die Aufgabe des Aufsichtsrates.

    Es geht nicht allein um RWE. Wenn Sie so wollen, können wir auch das Beispiel Ackermann und de Deutsche Bank als Platzhalter einsetzen.

    Wir müssen uns Gedanken darüber machen, ob es richtig, verantwortungsvoll sein kann, wenn "Habenichtse" sich so einfach beduenen, bereichern können.

  • 10.02.2013, 10:38 UhrHeini1946

    Die RWE Stämme kommen ehemals von 100. Galten Jahrzehnte als Witwen- und Waisenpapiere mit einer guten bis sehr guten Dividendenrendite. Das Papier fiel schon vor dem Atomausstieg. Aus charttechnsicher können sie noch weiter
    fallen Richtung 20. Ebenso wie bei e.on, auch ein marktbreites Papier, sollte das eine Warnung für alle sein. Nach einem ungebremsten Anstieg von 2003 bis 2008 gibt es praktisch nur saures. Solche Chartgeschichten gibt es zuhauf und so wie es aussieht könnte es sich auch bei Apple wiederholen. Damals sagte man mit RWE ud e.on kann man nichts verkehrt machen. Apple dürfte heute einen ähnlichen Status haben und die Flügel dieses Highflyers
    sind aus charttechnischer Sicht schon arg ramboniert.
    Schneller Anstieg, tiefer Fall, das ist das Muster. Wenn alle schon Apple gekauft haben, beißen die letzten Käufer
    die Hunde. Die clever zuvor das Papier erworben haben warten auf ihre Verkaufschwellen und geben. Wen interessiert dann noch das iphone Nr XY? Nur die Konsum-
    idioten, die Aktionäre haben ihre Augen nur auf die Kurse
    gerichtet. Bei den RWE Aktionären stechen die Ruhrkommunen
    hervor. Möglicherweise haben sie diese Papiere zu Kredit
    gemacht und ihnen flattern margins ins Haus. Neues Geld ist
    nicht da und dann verkaufen sie bei Tiefstkursen...Wäre
    auch nicht zum erstenmal so verlaufen.

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