
Der Hedge-Fonds-Manager John Paulson hat seinen Investoren mitgeteilt, dass er europäische Staatsanleihen leerverkauft. Das berichtete eine mit den Vorgängen vertraute Person.
Der Milliardär habe auf einer Telefonkonferenz erklärt, er kaufe außerdem Kreditausfallswaps auf europäische Bonds, berichtete die Person, die ihren Namen nicht genannt haben wollte, weil die Information nicht öffentlich ist. Paulson habe spanische Banken als besondere Sorgenkinder identifiziert und auf ihre steigende Abhängigkeit von der Europäischen Zentralbank aufgrund ihrer Positionen bei spanischen Staatsanleihen und der Abflüsse von Kundengeldern verwiesen.
Mit einem Verdienst von 210 Millionen Dollar landet Bruce Kovner auf Platz 10 der best bezahlten Hedgefonds-Manager. Mit 67 Jahren beendete Kovner, der bis dahin bei Caxton Associates arbeitete, seine Karriere.
Seine Arbeit als Hedgefonds-Manager bei Centaurus Advisors brachte John Arnold 360 Millionen Dollar ein.
Alan Howard verdiente bei Brevan Howard Asset Management 400 Millionen Dollar. Den 7. Platz teilt er sich mit einem Kollegen.
Ebenfalls 400 Millionen Dollar verdiente Kenneth Griffin. Der Hedgefonds-Manager, der für Citadel arbeitet, brachte den Kensington und Wellington Fonds wieder Werte wie vor der Rezession ein.
Der 36-jährige Charles Coleman konnte 2011 neues Vermögen horten. Der Hedegfonds-Manager arbeitet für Tiger Global Management und investierte unter anderem in Facebook, Linkedin und Zynga. Damit verdiente er 500 Millionen Dollar.
Mit einem Verdienst von 580 Millionen Dollar landet David Shaw (D.E. Shaw & Co.) auf Platz 5 der Forbes-Liste.
Mit 600 Millionen Dollar schafft es Steve Cohen auf Platz 4 der am besten verdienenden Hedgefonds-Manager. Er arbeitet bei SAC Capital Advisors.
Carl Icahn (Icahn Capital Management) ist schon über 30 Jahre im Geschäft. Trotzdem war das Jahr 2011 für ihn besonders lukrativ. Er verdiente 2 Milliarden Dollar.
Auch wenn der „Quant King“ bereits 2010 aus seinem 20 Milliarden Dollar schwerem Hedgefond Unternehmen ausstieg, profitierte er immer noch von den Gewinnen der Renaissance Technologies. Er verdiente 2,1 Milliarden Dollar.
Großer Gewinner war 2011 Raymond Dalio. Der Chef der weltgrößten Hedgefonds-Firma Bridgewater Associates erwirtschaftete für seine Kunden umgerechnet 10,4 Milliarden Euro. Er selbst bekam dafür 3 Milliarden Dollar ausgezahlt.
Quelle: Forbes Magazine
Im vergangenen Jahr hatte Paulson Rekordverluste verzeichnet. Ein Hedge-Fonds seiner Gesellschaft büßte 51 Prozent seines Wertes ein, nachdem Paulson zum falschen Zeitpunkt eine Wette auf eine Konjunkturerholung in den USA eingegangen war. Im Februar bezeichnete er den Euro als "strukturell voller Fehler" und erklärte, die Währung werde sich wahrscheinlich letztendlich auflösen.
Sorgen um eine Verschlechterung der Lage Spaniens haben die Finanzierungskosten des Landes in diesem Jahr in die Höhe schnellen lassen. Am Dienstag stiegen die Preise für Kreditausfallswaps auf spanische Staatsanleihen auf ein Rekordhoch, wie aus Daten von CMA hervorgeht. Die Renditen der spanischen zehnjährigen Bonds kletterten auf den höchsten Stand seit 1. Dezember.
Man Group
Sitz in London. Verwaltetes Vermögen: 69,0 Milliarden US-Dollar
Durch die Übernahme des Konkurrenten GLG Partner zum weltgrößten börsennotierten Hedge-Fonds mutiert, musste das Unternehmen zuletzt hohe Mittelabflüsse hinnehmen. So zogen Anleger im vierten Quartal 2010 der Gesellschaft netto eine Milliarde US-Dollar (743 Millionen Euro) ab. Man Group-Chef Manny Roman geht für die Zukunft von weiteren Konzentrationen innerhalb der Branche aus.
Bridgewater Associates
Sitz in Westport, USA. Verwaltetes Vermögen: 62,0 Milliarden US-Dollar.
Zuletzt durch Gründer und Chef Ray Dalio in den Medien. Er kündigte an, sich der philanthropischen Kampagne der Milliardäre Bill Gates und Warren Buffet anzuschließen und einen Großteil seines Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden.
JPMorgan Asset Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 45,5 Milliarden US-Dollar
Teil des globalen Finanzdienstleistungskonzerns JPMorgan Chase & Co. mit einer 130jährigen Tradition in der Vermögensverwaltung für private und institutionelle Investoren.
Paulson & Co
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 30 Milliarden US-Dollar
Amerikanischen Medien (Wall Street Journal) zufolge verdiente Gründer und Präsident John Paulson im Jahr 2010 fünf Milliarden US-Dollar und konnte sich damit selbst den dicksten Gehaltsscheck der Geschichte überreichen. Nach Daten der amerikanischen Finanzaufsicht SEC zählt neben Gold ein Aktienpaket an der amerikanischen Bank Citigroup zu den größten Positionen Paulsons. Zudem stehen die Bereiche Energie und Gesundheit in seinem Fokus. Doch der
Brevan Howard Asset Management
Sitz in London. Verwaltetes Vermögen: 32,3 Milliarden US-Dollar
Sorgte ähnlich wie BlueCrest Capital Management mit dem Umzug in die Schweiz für Aufsehen. Seit Sommer 2010 verwalten nun Mitarbeiter in Genf einen Großteil der Investments. Als Grund wurden die Ungewissheit über die Besteuerung der Banker und die Marktregulierungen in Großbritannien angegeben.
Och-Ziff Capital Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 28,7 Milliarden US-Dollar
Deutschen Anleger könnte der Name durch dessen frühere Beteiligung am Windkraftanlagenbauer Nordex ein Begriff sein.
Soros Fund Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 27,0 Milliarden US-Dollar
Der Quantum Fund von George Soros brachte seit seiner Gründung im Jahr 1973 bisher 35 Milliarden US-Dollar ein – nach Abzug sämtlicher Gebühren. Seine Anlagenstrategien basieren auf der Analyse von tatsächlichen oder vermeintlichen makroökonomischen Trends in verschiedenen Ländern. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, vom Druck auf Währungen zu profitieren. Dies kommt nicht von ungefähr: 1992 wette Soros gegen die Bank of England auf eine Abwertung des englischen Pfunds und verdiente damit mehr als eine Milliarde Dollar.
BlackRock
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 26,6 Milliarden US-Dollar
Durch den Kauf der Vermögensverwaltung der britischen Barclays Bank zum größten Aktionär Deutschlands aufgestiegen. In der Finanzwelt ist die Gesellschaft für ihr einzigartiges Risikomanagement bekannt. Über 5.000 vernetzte Computer spielen rund um die Uhr alle erdenklichen Szenarien eines Geschäfts durch.
Highbridge Capital Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 25,0 Milliarden US-Dollar.
Tochter von JPMorgan. War zeitweise an der deutschen Immobiliengesellschaft Gagfah beteiligt.
BlueCrest Capital Management
Sitz in London. Verwaltetes Vermögen: 24,5 Milliarden US-Dollar
Konkurrent Man Group verkaufte Ende März seinen Anteil von 25,5 Prozent wieder zurück an Bluecrest. Zudem sorgte die Firma ähnlich wie Brevan Howard Asset Management mit dem Umzug in die Schweiz für Aufsehen. Seit Sommer 2010 verwalten nun Mitarbeiter in Genf einen Großteil der Investments. Als Grund wurden die Ungewissheit über die Besteuerung der Banker und die Marktregulierungen in Großbritannien angegeben.
Baupost Group
Sitz in Boston. Verwaltetes Vermögen: 24 Milliarden US-Dollar
Gründer und Präsident ist Seth Klarman. Die Gesellschaft verwaltet das Geld für vermögende Familien und Einzelpersonen in liquiden Kapitalanlagen.
Cerberus Capital Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 24 Milliarden US-Dollar
Beteiligt sich an Unternehmen und veräußert sie nach Umstrukturierung weiter. In Deutschland ist die Gesellschaft durch den Kauf von Handelsimmobilien in Erscheinung getreten. Zuletzt mit dem Kauf von Großmärkten die an die Metro vermietet werden.
Angelo Gordon & Co.
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 23,5 Milliarden US-Dollar
1988 von den beiden ehemaligen LF Rothschild-Bankern John Angelo und Michael Gordon gegründet. Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Immobilien und Distressed Securities. Bei letzteren handelt es sich um Wertpapiere von Emittenten, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, aufgrund dessen Zahlungsausfälle drohen oder bereits eingetreten sind. Dies kann ein in die Krise geratenes Schwellenland sein, meist handelt es sich aber um ein finanziell angeschlagenes Unternehmen.
Farallon Capital Management
Sitz in San Francisco. Verwaltetes Vermögen: 21,5 Milliarden US-Dollar
Von Thomas Steyer im Jahr 1986 gegründet, verwaltet die Gesellschaft in erster Linie Geld für College-Stiftungen, Stiftungen und vermögende Privatpersonen. Seine Firma benannte Steyer nach den Farallon-Inseln, einer Gruppe vulkanischer Inseln und Felsen vor der Küste San Franciscos.
Winton Capital Management
Sitz in London. Verwaltetes Vermögen: 20 Milliarden US-Dollar
Der Neueinsteiger in den Top20. Gegründet 1987 vom britischen Mathematiker und Unternehmer David Winton Harding. Seit 1997 besitzt Goldman Sachs 10 Prozent an der Gesellschaft. Auf ihrer Homepage weist das Unternehmen auf seine Forschung rund um die Themen Finanzmathematik, statistische Analyse historischer Marktdaten und die Entwicklung von Handelssystemen unter Verwendung von mathematischen Algorithmen hin.
King Street Capital Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 19,9 Milliarden US-Dollar
Gegründet 1995 von Brian J. Higgins, and Francis Biondi Jr.
Die Investitionen der Firma umfassen Public Equity- und Anleihe-Märkte weltweit mit dem Schwerpunkt auf notleidende Unternehmen, Aktien, Anleihen, Devisen, Optionsscheine und Optionen.
Goldman Sachs Asset Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 19,8 Milliarden US-Dollar
Gegründet 1988. Offen für private und institutionelle Investoren. Neben der Beratung von Universitäten, Wohlfahrtsverbänden und Stiftungen unterstützt der Hedge-Fonds-Arm von Goldman auch Konzerne bei der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen.
Canyon Partners
Sitz in Los Angeles. Verwaltetes Vermögen: 19 Milliarden US-Dollar
Die 1990 gegründete Gesellschaft kümmert sich um vermögende Privatkunden und institutionelle Anleger weltweit. Das Unternehmen bezeichnet seinen Ansatz selbst als risikoscheu und ereignisgesteuert und investiert in alle wesentlichen Asset-Klassen, inklusive unter anderem Bankschulden, Distressed Securities und verbriefte Forderungen.
Renaisssance Tec.
Sitz in East Setauket, USA. Verwaltetes Vermögen: 17,1 Milliarden US-Dollar
1982 vom Mathematiker James Harris Simons gegründet.
Seine für Kunden und die derzeit etwa 275 Mitarbeiter angepeilte überdurchschnittliche Rendite erzielt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge durch das Festhalten an mathematischen und statistischen Methoden. Simons selbst tritt wie andere Milliardäre in den USA mehr und mehr durch seine großzügigen Spenden an Forschungseinrichtungen in Erscheinung.
Elliott Management
Sitz in New York. Verwaltetes Vermögen: 17,1 Milliarden US-Dollar
Chef Paul Singer gründete 1977 die Gesellschaft Elliott Associates. Der Hedge-Fonds war zuletzt mit einer Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in den Medien. Dabei ging es um die Auszahlung von argentinischen Staatsanleihen, die aufgrund des Staatsbankrotts im Jahr 2001 weitgehend ausgefallen seien.
Die Ausleihungen spanischer Banken bei der EZB legten im März um annähernd 50 Prozent zu auf ein Rekordhoch, wie Daten der spanischen Zentralbank belegen. Die Kreditinstitute nutzen die Notfalldarlehen der EZB und kaufen für einen Teil des Geldes spanische Staatsanleihen.
Paulson wurde 2007 mit Wetten gegen den US-Markt für Subprime-Hypotheken zum Milliardär. Armel Leslie, ein Sprecher für die Hedgefondsgesellschaft Paulson & Co., wollte sich zur Telefonkonferenz mit den Investoren nicht äußern.

Recht hat der Mann damit, daß sich alle Papierwährungen in Luft auflösen.
Wenn er also gegen den €uro wettet, braucht er aber einen langen Atem, denn unsere Euro-Schergen werden genau das Gleiche tun, was die US-Wohlstandsvernichter Grünspan, Bernanke und Co. getan haben: sie werden unendliche Mengen ungedecktes Schein-Geld drucken.
Die Bad Bank EZB wird alle Staatsanleihen aufkaufen und mit frischgedrucktem Geld bezahlen.
Er ist schon einmal auf die Nase gefallen, der geldgierige Bankster.
Hoffentlich passiert ihm das immer wieder.

Man muß vorher nur mal nach der Gehaltsklasse fragen und die heißt: Keiner an der Wall Street verdient mehr als Hedge-Fonds-Manager John Paulson. Fünf Milliarden Dollar flossen 2010 auf sein Konto.
Damit verfügt der Mann in unserem idiotischen Geldsystem über eine einmalige Positionierung. Jede seiner Aussagen ist selbstbefruchtend, weil jeder jeder seiner aufblickenden Jünger wird diese Botschaft tausendfach weitertragen und nachvollziehen.
Auch wenn unsere Gesellschaft den Bach runter gegangen ist, wir uns längst an doppelte und dreifache Schlösser und vergitterte Fenster im ersten Stock gewöhnt haben, dann werden wir, weil wir ohne bezahlbare medizinische Versorgung eh früher ins Gras beißen immer noch diesem Fetisch Geld huldigen.
Interessanterweise aber wird Paulson damit ein Anwärter für den Friedensnobelpreis, weil er die Welt gerettet hat. Verarmte und kurzlebige Bevölkerungsschichten verbrauchen weniger Resourcen, können sich kein Auto und keine Bildung leisten und sorgen sogar noch dafür das die Lohnkosten fallen.
Auf diese Art und Weise lösen Paulson und Konsorten die Problem der Überbevölkerung, der Energiefrage und des Klimawandel auf einen Schlag. Das was die Erde dann noch hergibt reicht dann für die wo‘s bezahlen können allemal.
Aber ich möchte auch daran erinnern, daß WIR die Basis der Politik sind und wenn WIR nicht mehr einbringen als einen Politikerbeschimpfungsreflex, brauchen WIR uns auch nicht wundern das Paulson das tun darf, weil keine Schranken für Seinesgleichen da sind.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie jemand, der nicht mal seinen Heimatmarkt richtig kennt, es schafft, dass ein Presseorgan wie die Fincial Times die Informationen dieser Menschen aufnimmt, um daraus eine Story zu bauen.
Ich habe da wirklich keine Fragen mehr, außer, warum lassen naive Menschen immer noch ihr Geld von Diletanten verwalten?
Yep, let's rolk again and ...






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